Kimi Antonelli (Mercedes): «Starts sind unser Schwachpunkt»
Wegen eines technischen Defekts konnte Mercedes-Pilot Kimi Antonelli am Freitag nur gut zwei Stunden fahren. Das Problem sei aber gefunden, verrät er. Und: Starts sind derzeit seine Schwachstelle.
Kimi Antonellis letzte Testausfahrt am Freitagvormittag endete früher als geplant: Der junge Italiener kam ungefähr zur Halbzeit der Vormittagssession auf der Strecke mit einem Problem an seinem Mercedes zum Stehen, konnte nicht mehr fahren. Es blieb bei 49 Runden.
Antonelli: Problem ist gefunden
Antonelli sagte dazu in der Pressekonferenz zur Mittagspause: «Die Tests hier in Bahrain verliefen für mich nicht ganz reibungslos, aber so ist das nun mal bei Tests. Es geht eben darum, zu testen. Und es ist wirklich wichtig, die Probleme jetzt zu beheben und sie jetzt zu erleben, damit wir für den Rest der Saison gut aufgestellt sind. Das Team hat sich damit befasst und das Problem bereits gefunden und auch eine Lösung dafür gefunden. Hoffentlich sind wir dann für Australien startklar.» Der GP in Melbourne ist in zwei Wochen.
Trotz des abrupten Endes seines Testprogramms ist Antonelli aber zufrieden: «Abgesehen davon fühlt sich das Auto ziemlich gut an. Um ehrlich zu sein, haben wir viel Arbeit geleistet, vor allem an der Abstimmung. Und das Auto vermittelt mir ein gutes Gefühl.»
Er gibt aber zu bedenken: «Aber natürlich sehen auch die anderen Top-Teams ziemlich gut aus. Ferrari sah heute Morgen sehr stark aus. Aber auch McLaren sah gestern stark aus, ebenso wie Red Bull Racing. Ich denke also, dass die ersten vier ziemlich nah beieinander liegen. Es wird ein enger Kampf werden.» Und der beginnt in zwei Wochen in Melbourne.
Großes Problem: Die Starts
Bevor der Kampf auch im Rennen eng wird, müssen die nun 22 Piloten aber erst mal in den GP starten. Und da liegt für einige Fahrer noch eine Schwierigkeit. Die neue Startprozedur bereitet einigen Fahrern Probleme. Antonelli gibt zu: «Die Starts sind ehrlich gesagt unser Schwachpunkt. Das Prozedere ist sehr kompliziert und man muss es genau hinkriegen. Da gibt es also noch jede Menge Arbeit, aber wir machen Fortschritte.»
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