Verlust für Mercedes: Aerodynamik-Ass zu Aston Martin

Von Adam Cooper
Eric Blandin und Valtteri Bottas in Suzuka 2019

Eric Blandin und Valtteri Bottas in Suzuka 2019

Mercedes verliert einen wichtigen Mann: Eric Blandin, seit 2017 leitender Aerodynamiker von Mercedes-Benz, wechselt zu Aston Martin, darf aber erst im Oktober 2022 dort die Arbeit aufnehmen.

Eric Blandin ist der jüngste Fisch, den Aston Martin-Chef Lawrence Stroll bei gegnerischen Rennställen geangelt hat: Der Franzose, derzeit leitender Aerodynamiker bei Weltmeister Mercedes-Benz, wechselt zu den Grünen, wo er nach seiner Freistellung erst ab Oktober 2022 arbeiten darf.

Blandin begann seine Formel-1-Karriere im Windkanal von Fondmetal Technologies 1998, 2002 wechselte er zum Jaguar-Rennstall in Milton Keynes. Als aus Jaguar in der Königsklasse Red Bull Racing wurde, blieb Blandin beim Team. 2009 warb ihn Ferrari ab und holte ihn nach Maranello. Aber nach nur 16 Monaten hatte Blandin von Ferrari genug und zog weiter Richtung Brackley, wo er ab Mai 2011 mithalf, Mercedes zu einem Weltmeister-Team zu machen. 2017 erhielt er den Posten des Aerodynamik-Chefs.

Bei Aston Martin wird Blandin einen alten Bekannten treffen: Dan Fallows, der RBR ebenfalls Richtung Aston Martin verlässt und dort Technik-Direktor wird.

Mit der Ernennung von Luca Furbatto im vergangenen Juni zum Engineering Director leitete das Aston Martin Team einen Prozess ein, mit dem es die technischen Abläufe verbessern will. Der erfahrene Formel-1-Ingenieur, der zuletzt die Position des Chefdesigners bei Alfa Romeo bekleidete, wird unter Andy Green arbeiten, der ab sofort die Aufgaben des Chief Technical Officer (CTO) erledigt.

Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer: «Wir haben alleine 2021 mehr als 150 neue Fachkräfte engagiert, aber wir berichten nur dann darüber, wenn wir einen leitenden Posten besetzen. Wir wollen innerhalb von fünf Jahren ein Wörtchen um den Titel mitreden. Dazu bauen wir nicht nur das neue Rennwagenwerk, sondern verstärken uns auch in Sachen Personal. Luca Furbatto wird innerhalb der nächsten Wochen bei uns anfangen.»

Katar-GP, Losail

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:24:29,908 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +25,743 sec
03. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +59,457
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:02,306 min
05. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:20,570
06. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:21,274
07. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:21,911
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1:23,126
09. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, + 1 Runde
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +2 Runden
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12

WM-Stand nach 20 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 351.5 Punkte
2. Hamilton 343.5 Punkte
3. Bottas 203
4. Pérez 190
5. Norris 153
6. Leclerc 152
7. Sainz 145.5
8. Ricciardo 105
9. Gasly 92
10. Alonso 77
11. Ocon 60
12. Vettel 43
13. Stroll 34
14. Tsunoda 20
15. Russell 16
16. Räikkönen 10
17. Latifi 7
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 546.5
2. Red Bull Racing 541.5
3. Ferrari 297.5
4. McLaren 258
5. Alpine 137
6. AlphaTauri 112
7. Aston Martin 77
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 11
10. Haas 0

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