Theissen: «Hackordnung ist durcheinander»

Von Mathias Brunner
BMW-Steuermann Dr. Mario Theissen.

BMW-Steuermann Dr. Mario Theissen.

BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen: «Robert Kubica hat eine tolle Leistung geboten.»

Lachendes und weinendes Auto bei BMW-Sauber: Robert Kubica saustarker Vierter, Nick Heidfeld dagegen nicht unter den besten Zehn zu finden.
 
«Bei Robert lief es sehr gut», freut sich BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen. «Er hat eine tolle Leistung geboten, mit diesem Auto ganz vorne reinzufahren. Sowohl mit ganz wenig Sprit als auch im Renntrimm war er vorbei dabei, das war sehr erfreulich. Nach den freien Trainings hatte ich uns nicht ganz so weit vorne erwartet.»
 
Heidfeld auf Rang 11, war das nun ein Hinweis darauf, dass KERS in Melbourne vielleicht der weniger vielversprechende Weg ist als den Wagen ohne das Energie-Rückgewinnungssystem, dafür mit Ballast zu fahren?

 «Das sehe ich nicht so», meint Mario Theissen. «Der erste Blick ist da immer gefährlich. Ich glaube das nicht. Was das Technik-Paket angeht, ist die Simulation ziemlich zuverlässig, da haben heute andere Effekte eine Rolle gespielt.»
 
Was hat Mario Theissen in diesem ersten Quali des Jahres überrascht? «Verschiedenes. Die Hackordnung ist schwer durcheinander gewirbelt worden. Ganz anders wie wir es 2008 beinahe als Standardprogramm kannten. Einige Teams wurden nach vorne gespült, vor allem jene mit doppeltem Diffusor, die haben alle Autos in den Top-Ten. Andere sind am Kämpfen. Auch bei uns lief es ja unterschiedlich. Das Feld hat sich noch lange nicht gesetzt. Das wird noch ein paar Rennen dauern.»

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