GP Australien: Durchmischte Bilanz

Von Mathias Brunner
Formel 1
Spektakel in der ersten Kurve des Australien-GP

Spektakel in der ersten Kurve des Australien-GP

Aus sportlicher Sicht war der Saisonauftakt erfreulich, aus wirtschaflicher Sicht nicht.

Organisatoren, Fans und Medien in Melbourne ziehen nach dem ersten WM-Lauf der Saison Bilanz. Fazit: sportlich gesehen war der erste Grand Prix des Jahres mit dem Doppelsieg von Brawn, dem Duell zwischen Kubica und Vettel sowie zahlreichen Überraschungen ein Knaller.

Die meisten Fans konnten sich auch mit dem Rennen in die Dämmerung hinein anfreunden.

Wirtschaftlich fällt die Bilanz weniger erbaulich aus: Experten schätzen, dass Ausgabe 2009 des Melbourne-GP erneut mindestens 25 Mio Euro rote Zahlen schreiben wird, die Zuschauer-Gesamtzahl war mit 286 900 so tief wie seit 1997 nicht mehr.

John Brumby, Premier-Minister des Staates Victoria, macht für die sinkende Anzahl Besucher die Wirtschaftskrise verantwortlich.

Ein Erfolg war hingegen das Rockkonzert nach dem Rennen: «The Who» spielten vor begeisterten 10000 Fans.

Positiv fiel auch das Urteil der Polizei aus: Obschon sich viele Fans ein Bierchen zuviel genehmigten, kam es zu weniger Zwischenfällen als in früheren Jahren und auch die Anzahl Fahrer, die in angetrunkenem Zustand am Steuer abgefangen wurden, ist gesunken.

Tageszeitungen wie «The Herald Sun» kreiden der 2009er Ausgabe des Melbourne-GP einen Mangel an Prominenz an: Abgesehen von Sängerin und Schauspielerin Danii Minogue (einst mit Formel-1-Star Jacques Villeneuve liiert) war kaum jemand zu treffen, der über die Grenzen Australiens hinaus bekannt ist.

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