Die Roten melden sich zurück

Von Philipp Wyss
Formel 1
Kimi: Nach KERS-Problemen die Bestzeit

Kimi: Nach KERS-Problemen die Bestzeit

Kimi Räikkönen fährt Bestzeit im zweiten freien Training

Nach den KERS-Problemen im ersten Training in Malaysia holte sich Kimi Räikkönen im zweiten Durchgang vom Freitag die Bestzeit. Mit 1:35,707 min fuhr er rund eine halbe Sekunde schneller als Nico Rosberg am Morgen. Dessen Bestzeit hielt auch im zweiten Training lange Bestand, bevor sie von Felipe Massa nach rund einer Stunde endlich geknackt wurde. Der Italiener hielt schliesslich mit 1:35,832 min die zweitschnellste Zeit hinter seinem Ferrari-Teamkollegen. Dahinter folgen die beiden Deutschen Sebastian Vettel (Red Bull, + 0,247 sec)) und Nico Rosberg (Williams, + 0,308 sec). Mark Webber klassierte sich mit Platz 5 noch vor den beiden Brawn-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello.

Nur im Mittelfeld spulten die McLaren-Fahrer Heikki Kovalainen (Platz 9) und Lewis Hamilton (Platz 11) ihre Runden ab. Weitaus schlechter schnitt das Duo von BMW Sauber ab. Mit den Plätzen 17 (Robert Kubica) und 20 (Nick Heidfeld) dürfte man den malayischen Hauptsponsor Petronas nicht gerade zu Freudensprüngen veranlasst haben. Die Rückstände auf Räikkönen betrugen rund 1,5, beziehungsweise 2,2 Sekunden. Aber auch diesmal dürfte BMW am Freitag mit vollen Tanks gefahren sein.

Timo Glock, der wie im ersten Training wieder einen Dreher verbuchte, fuhr seinen Toyota auf Rang 14 (+ 0,932 sec), Adrian Sutil seinen Force India auf Platz 16 (+ 1,168 sec). Der Schweizer Toro-Rosso-Pilot Sébastien Buemi dürfte mit seinem 13 Platz (+ 0,921 sec) zufrieden sein.

Materialschaden produzierte Giancarlo Fisichella an seinem Force India, als er bei einer Kurveneinfahrt das Auto verlor, auf den Randstein geriet und schliesslich in die Streckenbegrenzung krachte. Auffällig, dass beide Williams-Piloten in den Schlusssekunden des Trainings eine Radabdeckung verloren.

Trotz stetig drohenden Gewitterwolken über dem Sepang-Circuit konnte auch das zweite Training im Trockenen gefahren werden. 

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