Christian Horner: «Der Druck lässt nach»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Christian Horner mit seinen beiden Fahrern

Christian Horner mit seinen beiden Fahrern

Sebastian Vettels Chef bei Red Bull Racing geht nach eigener Aussage entspannter in die Saison als in den letzten Jahren.

Drei Fahrertitel in Folge, drei Konstrukteurstitel in Folge, Red Bull Racing ist erst das vierte Formel-1-Team der Geschichte, das drei Titel in drei Jahren gewinnen konnte. Natürlich wollen die Bullen die Erfolgssträhne fortsetzen, dazu tritt man schliesslich an, der ganz grosse Druck ist trotz der Favoritenrolle aber abgefallen. Das Team gehe entspannter als je zuvor in die neue Saison, erklärte Teamchef Christian Horner der Welt bei Sky Sports.

«Adrian Newey würde eher einen Besen fressen als ein Rennen zu verlieren und dieses, <nun, wir haben drei Weltmeisterschaften gewonnen, es gibt keinen Druck>, alles Quatsch. Das ganze Team ist so erfolgshungrig, dass es auf jeden Fall wieder beide Titel holen will», sagte Horner. Trotzdem hätten letzten drei Jahre aber einen gewissen Druck heraus genommen. «In vielerlei Hinsicht haben wir keinen Druck mehr, da wir drei Mal beide Titel gewonnen haben. Wir machen uns den Druck selber, da wir unsere Erfolgsbilanz weiter ausbauen wollen.»

Als Titelverteidiger sei Red Bull natürlich das Team, das es zu schlagen gelte, erklärte Horner weiter, aber «daran haben wir uns in den letzten Jahren gewöhnt. Druck ist Teil des Sports.» Nicht zuletzt Dank der drei gewonnen Weltmeisterschaften sei das Team auch gewachsen und hätte sich weiterentwickelt und sei somit durchaus in der Lage, mit dem Druck umzugehen, sagte der Teamchef.

Die Motivation sei auch ungebrochen hoch. «Wir sind noch immer ein relativ junges Team und jeder gewinnt gerne. Alle geniessen den Erfolg und sind sehr zielstrebig», so Horner weiter. «Die Formel 1 ist der grösste Teamsport der Welt und man gewinnt Rennen nur, wenn alle Abteilungen eng zusammen arbeiten. Unser Team ist in diesem Punkt sehr stark und es ist meine Aufgabe sicherzustellen, dass wir das Beste aus allen herausholen. Alle kennen unser Ziel und alle liefern das ab, was von ihnen erwartet wird.»

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