Schmusekurs der FIA: Vettel aus der Schusslinie

Von Mathias Brunner
Formel 1
Es gibt noch jede Menge Fragen

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Pressekonferenz ohne den Malaysia-Sieger. Will der Autoverband weitere Kontroversen verhindern?
Der Autoverband FIA setzt im Laufe eines GP-Wochenendes stets verschiedene Pressekonferenzen an: Eine am Donnerstag mit sechs Piloten, eine am Freitag mit fünf Team-Vertretern (Teambesitzer, -chef oder leitender Angestellter), dazu natürlich die Konferenzen nach Qualifying und Rennen.

Ein ungeschriebenes Gesetz dabei: Der Sieger des vorherigen Laufs ist einer des Donnerstag-Sextetts.

Doch Sebastian Vettel taucht nicht unter den Teilnehmern auf. Statt dessen werden den Berichterstattern Mark Webber, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil, Sergio Pérez, Nico Rosberg und Romain Grosjean serviert.

Will der Autoverband FIA weitere Kontroversen verhindern?

Auffallend war jedenfalls nach den umstrittenen Vorkommnissen von Sepang: die FIA sagt überhaupt nichts. So wie sich FIA-Chef Jean Todt generell kaum blicken lässt und wenn, dann nicht, um sich den Fragen der Medienvertreter zu stellen, sondern – so der Eindruck, den man gewissen könnte – um Werbung für seine Wiederwahl zu betreiben.

Aus FIA-Kreisen wird nicht erklärt, wieso Vettel nicht aufgeboten wurde. Druck von Red Bull Racing scheint es keinen gegeben zu haben. Gerne hätten wir die beiden Fahrer von Red Bull Racing Seite an Seite gesehen, leider ist das vom Autoverband verhindert.

Wie immer im Leben kann man die Situation auch aus einer anderen Perspektive betrachten: Für viel hätte Mark Webber den Sepang-GP gewinnen sollen, also sitzt nun morgen hier in Shanghai schon der Richtige da ...

Am Freitag stehen John Booth und Franz Tost Rede und Antwort, dazu die Teamchefs von Red Bull Racing und Mercedes, Christian Horner und Ross Brawn. Diese beiden werden in Bezug auf Malaysia gewiss noch Einiges zu erklären haben.

Erstmals auch dabei: Claire Williams, stellvertretende Teamchefin und Tochter von Sir Frank Williams.

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Mathias Brunner
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