Pirelli-Skandal: Ferrari auch im Visier der FIA
Nicht nur Mercedes muss sich erklären: Auch Ferrari ist im Reifentest-Debakel ins Visier des Automobilweltverbandes geraten.
In Monaco waren es Ferrari und Red Bull Racing, die den Automobilweltverband FIA um Klärung baten, als sie vom Reifentest erfuhren, den Konkurrent Mercedes gemeinsam mit Reifenausrüster Pirelli nach dem Spanien-GP unternommen hatte. Die 1000 Testkilometer auf dem Circuit de Catalunya sorgten für hitzige Debatten und bissige Bemerkungen im Fahrerlager.
Gleichzeitig wurde auch bekannt, dass Ferrari nach dem Bahrain-GP auch einen Reifentest unter der Regie von Pirelli absolviert hatte – allerdings mit einem zwei Jahre alten Auto. Wir erinnern uns: Das Reglement untersagt Testfahrten mit dem aktuellen Auto während der Saison. Doch auch an einen alten Testträger werden besondere Anforderungen gestellt: So muss das Testauto sich elementar von den aktuell eingesetzten Fahrzeugen unterscheiden.
Wie der Automobilweltverband in einer offiziellen Verlautbarung verkündet hat, wurden die beiden Teams und auch Pirelli aufgefordert, alle Testaktivitäten lückenlos zu dokumentieren.
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