Ajo-Team mit verhaltenem Auftakt beim Moto2-Test in Portimao
Wenig Fahrzeit und schwierige Bedingungen prägten den Moto2-Auftakt von Red Bull KTM Ajo in Portimao. Collin Veijer und Jose Antonio Rueda legten eine erste Basis für die Moto2-Saison 2026.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Auftakt in die Moto2-Vorsaison 2026 verlief für das Red Bull KTM Ajo Team in Portimao unter schwierigen Vorzeichen. Wetterkapriolen und eine Ölspur auf der Strecke sorgten dafür, dass Collin Veijer und Jose Antonio Rueda am zweiten Testtag nur begrenzt Fahrzeit sammeln konnten. Am Mittwoch war ein Einsatz aufgrund anhaltenden Regens gar nicht möglich gewesen.
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Erst am Donnerstag stiegen die beiden Ajo-Piloten erstmals in diesem Jahr auf ihre Moto2-Maschinen. Veijer nutzte den Vormittag, um sich nach mehreren Tagen Dauerregen vorsichtig an Strecke und seine Kalex heranzutasten und absolvierte zunächst einen kurzen Turn allein. Mit zunehmender Trockenheit am Nachmittag spulte der Niederländer weitere Runden ab und kam insgesamt auf 16 Umläufe. Rueda ging noch vorsichtiger vor. Nach mehr als vier Monaten ohne Einsatz wartete der amtierende Moto3-Weltmeister zunächst auf bessere Bedingungen, arbeitete mit seinem Team an Anpassungen und drehte schließlich seine ersten Runden. Mehr Fahrzeit blieb ihm jedoch nicht, da eine Ölspur für einen Abbruch sorgte.
Teammanager Niklas Ajo zeigte sich entsprechend zwiegespalten: «Es ist schade, dass wir in diesen vier Tagen in Portugal nicht so viel arbeiten konnten, wie wir es gerne getan hätten. Wir haben in der Box alles getan, was möglich war, aber die Wetterbedingungen waren fürs Fahren nicht günstig – außer in einer kurzen Phase.» Für den nächsten Test ist er optimistisch: «Ich bin sicher, dass wir in Jerez mit unseren Fahrern entscheidendere Schritte nach vorne machen können.»
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Veijer freut sich über gutes Gefühl vor seiner zweiten Moto2-Saison Veijer zog trotz der geringen Fahrzeit ein positives Fazit: «Der erste Test ist mit einem guten Gefühl für uns zu Ende gegangen, aber wir konnten nicht viel fahren, daher habe ich zu diesen beiden Tagen nicht allzu viel zu sagen.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Nach den regenbedingten Ausfällen habe man am Donnerstag zumindest einige Umläufe absolvieren können. «Am Morgen sind wir ein paar Runden gefahren, um zu sehen, wie sich das Motorrad anfühlt. Am Nachmittag fühlte ich mich mit den Slicks ziemlich wohl. Es war ein guter Ausgangspunkt, um auf unserem Potenzial aufzubauen, daher sind die Schlussfolgerungen positiv, bevor es nach Jerez weitergeht.» Rueda nach langer Zwangspause wieder auf einem Rennmotorrad Auch Rueda stellte vor allem die Rückkehr auf das Bike in den Vordergrund: «Ich bin sehr glücklich, wieder auf dem Motorrad zu sitzen und nach so langer Zeit fahren zu können. Das Gefühl, zu fahren und mit dem ganzen Team zu arbeiten, ist unbeschreiblich.»
Doch es blieb wenig Zeit für schnelle Runden. «Leider konnten wir nicht viele fliegende Runden fahren, deshalb freue ich mich sehr auf Jerez, um dort mit meinem Team an allem weiterzuarbeiten, was wir in den vergangenen zwei Tagen in der Box vorbereitet haben.» Der Blick richtet sich nun auf den nächsten Vorsaisontest in Jerez, wo stabilere Bedingungen erwartet werden. Dort will das Ajo-Team die Arbeit intensivieren, bevor Ende Februar in Thailand die Moto2-Saison 2026 beginnt.
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