BMW: Es sieht besser aus

Von Mathias Brunner
Formel 1
BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen

BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen

BMW-Sportdirektor Dr. Mario Theissen ist nach den ersten Trainings in der Türkei aber verwundert: «Die Reifen verhalten sich völlig anders als erwartet.»

BMW-Sauber im ersten freien Training auf den Rängen 16 (Robert Kubica) und 17 (Nick Heidfeld), im zweiten auf den Plätzen 3 (Kubica) und 16 (Heidfeld) – was soll man daraus lernen?

BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen stellt fest: «Es sieht besser aus als in den letzten Wochen. Aber viel mehr lässt sich nicht sagen. Wir sind noch mitten in der Arbeit mit der Abstimmung und haben heute eine sehr überraschende Situation mit den Reifen festgestellt.»

«Wir waren davon ausgegangen, dass die härtere Mischung hier extrem langsam sein würde. De facto war er aber genau so schnell wie der weiche. Ist ist, wie ich glaube, nur Robert gelungen, seine schnellste Zeit auf der weicheren Mischung zu fahren. Das ergibt noch einige Fragezeichen, die wir morgen Samstag aussortieren müssen.»

Damit bleibt auch die Frage offen, was das neue Aerodynamik-Paket von BMW-Sauber bewirkt hat.

Dr. Theissen fährt fort: «Das lässt sich vermutlich erst nach dem Abschlusstraining schlüssig beantworten. Es war auch so, dass Nick keine optimale Runde gefahren hat. Aber ich erwarte schon, dass wir besser aussehen als zuletzt.»

Hängt die Tatsache, dass man noch mitten in der Abstimmung steckt, nun mehr mit dem neuen Aero-Paket zusammen oder mit der Arbeit mit den Pneus? «Es ist eine Mischung aus beidem», sagt der Rennchef. «Wenn man mit einem neuen Aerodynamik-Paket zur Rennstrecke kommt, dauert es einfach eine gewisse Zeit, bis man mit verschiedenen Abstimmungs-Schritten den optimalen Weg gefunden hat. Aber bei Robert schaut es schon ganz erfreulich aus.»

Zur Erinnerung: Der Pole lag nur 215 Tausendstelsekunden hinter dem Schnellsten des Freitag-Trainings, Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes).

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