Formel 1: Urteil zur Ferrari-Kollision

Kanada-GP: Strafen für Räikkönen und Ricciardo!

Von Mathias Brunner
Düstere Miene bei Kimi Räikkönen nach dem Urteil hier in Kanada

Düstere Miene bei Kimi Räikkönen nach dem Urteil hier in Kanada

Montréal: Die Sünder Kimi Räikkönen und Daniel Ricciardo müssen von weiter hinten starten!

Die europäischen Tageszeitungs-Journalisten hatten einen dicken Hals: Was sollten sie ihren Redaktionen übermitteln? Wie wird die Startaufstellung zum Kanada-GP 2013 wirklich aussehen? Stundenlang wusste es keiner, weil gegen rund ein Viertel aller Fahrer eine Untersuchung angestrengt wurde!

Worum ging es?

Nach dem Unfall von Felipe Massa im zweiten Trainings-Segment des Abschlusstrainings musste die Qualifikation unterbrochen werden, um die Reifenstapel an der Unfallstelle instand zu stellen. Bis zum Schluss blieben nur noch zwei Minuten Fahrzeit übrig.

Ergebnis: Alle Fahrer stellten sich Ende der Boxengasse auf, um auf alle Fälle noch eine schnelle Runde unterzubringen und den Sprung in die Top-Ten zu schaffen. Bei der Fahrt auf die Bahn gibt es allerdings eine so genannte langsame Spur und eine schnelle.

Um 23.18 Uhr Lokalzeit stand das Urteil fest. Eben weil sie nicht aus der richtigen Spur auf die Bahn geflitzt sind, müssen Kimi Räikkönen (Lotus) und Daniel Ricciardo (Toro Rosso) theoretisch um je zwei Plätze zurück in der Startaufstellung. Kimi startet also als Elfter, nicht als Neunter, Ricciardo als Zwölfter, nicht als Zehnter, meinen Sie? Weit gefehlt. Aufgrund der Reihenfolge der Strafen rückt zunächst Kimi um zwei Ränge zurück, da jedoch anschliessend auch Ricciardo zurück muss, rückt Räikkönen wieder um eins vor, verliert de facto also nur einen Startplatz.

Straffrei gingen aus: Jean-Eric Vergne (Toro Rosso), Pastor Maldondo (Williams), Sergio Pérez (McLaren).

Die richtige Reihung für den Kanada-GP sieht demnach so aus:

1. Sebastian Vettel, Red Bull Racing-Renault
2. Lewis Hamilton, Mercedes
3. Valtteri Bottas, Williams-Renault
4. Nico Rosberg, Mercedes
5. Mark Webber, Red Bull Racing-Renault
6. Fernando Alonso, Ferrari
7. Jean-Eric Vergne, Toro Rosso-Ferrari
8. Adrian Sutil, Force India-Mercedes
9. Nico Hulkenberg, Sauber-Ferrari
10. Kimi Räikkönen, Lotus-Renault
11. Daniel Ricciardo, Toro Rosso-Ferrari
12. Sergio Pérez, McLaren-Mercedes
13. Pastor Maldonado, Williams-Renault
14. Jenson Button, McLaren-Mercedes
15. Esteban Gutiérrez, Sauber-Ferrari
16. Felipe Massa, Ferrari
17. Paul Di Resta, Force India-Mercedes
18. Charles Pic, Caterham-Renault
19. Jules Bianchi, Marussia-Cosworth
20. Max Chilton, Marussia-Cosworth
21. Giedo van der Garde, Caterham-Renault
22. Romain Grosjean, Lotus-Renault (mit Strafe von Monaco-GP, 10 Ränge zurück)

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