Superbike WM • Neu
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Für Remy Gardner könnte die Superbike-WM 2026 eine entscheidende Saison werden. Damit es dem Yamaha-Piloten nicht so ergeht wie Dominique Aegerter, wird eine deutliche Steigerung erforderlich sein.
Als Moto2-Weltmeister und mit einem Jahr MotoGP-Erfahrung wechselte Remy Gardner zu GRT Yamaha in die Superbike-WM 2023. Der Sohn von 500er-Ikone Wayne Gardner zeigte zwar mehrmals starke Leistungen – in Assen fuhr er 2024 und 2025, jeweils im zweiten Lauf, dritte Plätze ein, doch die Ergebnisse waren bisher nicht konstant.
Dennoch sprach Yamaha dem Australier auch für 2026 im gewohnten Umfeld das Vertrauen aus. «Ich kann die neue Saison kaum erwarten», versicherte Gardner im Hinblick auf sein Heimrennen auf Phillip Island am 22. Februar. «Dies wird mein viertes Jahr im Team sein, und wir haben ein großartiges Verhältnis. Ich weiß, dass wir gemeinsam starke Ergebnisse erzielen können, an der Spitze kämpfen und uns mit jeder Runde verbessern werden.»
In seinem vierten Superbike-Jahr wird von Gardner eine Steigerung erwartet. Immerhin ist der Australier nach Andrea Locatelli der dienstälteste Yamaha-Pilot. Doch sein erfolgreichstes Jahr war – wie beim aussortierten Dominique Aegerter – seine Debütsaison: 2023 war der 27-Jährige aus Sydney WM-Neunter, danach Zehnter und Elfter mit immer weniger Punkte. «Mit Remy an unserer Seite können wir gemeinsam auf einer soliden Grundlage weiter vorankommen. Unser Ziel ist es, konstant um die Spitzenplätze zu kämpfen», betonte Teamchef Filippo Conti. «Wir haben bereits bewiesen, dass wir dazu in der Lage sind, und wir glauben, dass wir alles haben, was für eine starke Saison 2026 nötig ist.»
Zu Gute halten muss man Gardner, dass er mehrere unverschuldete Ausfälle hatte, zuletzt beim Saisonfinale 2025 in Jerez im Superpole-Race, als er von Jonathan Rea vom Motorrad geboxt wurde und den zweiten Lauf mit einer Schulterverletzung verpasste. «Es war eine herausfordernde Saison», erinnert sich der Yamaha-Pilot. «Wir sind gut gestartet und haben in Assen einen starken Podiumsplatz erreicht, aber die zweite Saisonhälfte war schwieriger, mit einigen unglücklichen Unfällen. Jetzt fühle ich mich gut und bin zuversichtlich.»
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