Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

FOM und FIA sind sich einig: Concorde-Abkommen kommt

FIA-Präsident Jean Todt und FOM-Chef Bernie Ecclestone senden ein positives Signal: Sie haben eine Absichtserklärung für die neue Formel-1-Verfassung unterzeichnet.

Formel 1

Empfehlungen

Im Artikel erwähnt


Werbung

Werbung

Das Schriftstück ist wegweisend für die nächsten sieben Jahre Formel 1. Auf dem unschuldig weissen Blatt mit Briefkopf des Autoverbands FIA steht: "Die Formel-1-Gruppe und die FIA haben ein Abkommen unterzeichnet, das den Rahmen für die Umsetzung des 2013er Concorde-Abkommens vorgibt. Dieses Abkommen wird dann in Kraft gesetzt, sobald es in den kommenden Wochen von den entsprechenden Vertretern beider Unterzeichneten bewilligt worden ist. Mehr Informationen über das Abkommen werden dann erhältlich sein, wenn diese Bewilligung gegeben ist."

Werbung

Werbung

Unterzeichnet ist das Ganze von Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt.

Das sagenumwobene Concorde-Agreement (benannt nach dem Firmensitz der FIA an der Place de la Concorde in Paris) ist jener Vertrag, der die wirtschaftlichen und sportlichen Zusammenhänge zwischen dem Automobilverband FIA, den GP-Rennställen und Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone regelt. Es ist gewissermassen die Formel-1-Verfassung. Sie regelt im Wesentlichen die Verteilung der kommerziellen Einnahmen und Preisgelder an die Teams. Weiter behandelt es auch Reisekostenzuschüsse, Anzahl von Rennen und Teams, Zuständigkeiten der Institutionen und den Ablauf für Regeländerungen. Das Abkommen verpflichtet die Rennställe auch zur Teilnahme an allen WM-Läufen, das war die Grundlage zu erfolgreichen Verhandlungen mit TV-Stationen und GP-Veranstaltern weltweit. Ohne dieses Abkommen wäre es nie zum gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung der Formel 1 gekommen.

Das erste der mittlerweile sechs Concorde-Agreements wurde 1981 abgeschlossen, die folgenden in den Jahren 1987, 1992, 1997, 1998 und 2009. Von 2008 bis Mitte 2009 existierte kein gültiges Concorde Agreement. Das Abkommen muss nun vom so genannten Motorsport-Weltrat der FIA abgenickt werden. Derzeit befindet sich die Formel 1 ohne Concorde-Abkommen in einem Rechte-Vakuum. Gemäss Reglement der FIA kann der Autoverband ohne Abkommen entscheiden, was immer der Automobilverband will.

Werbung

Werbung

Bernie Ecclestone hatte mit zehn von elf Rennställen bereits individuelle Abkommen abgeschlossen (nur mit Marussia nicht). Das neue Concorde-Abkommen wird auch einen neuen Prozess der Regelfindung beinhalten. Kern davon ist die so genannte Strategiegruppe der Formel 1, welche neue Ideen für Reglements-Änderungen abwägen und weiterreichen wird.

Einer der Hauptgründe, wieso die Verhandlungen zwischen Todt und Ecclestone in eine Sackgasse geraten waren: Jean Todt will einen grösseren Anteil an den Profiten aus dem Formel-1-Sport. Dazu brummte der FIA-Präsident den Rennställen bereits höhere Einschreibegebühren auf. Den Fahrern wurde die Gebühr für den Formel-1-Führerschein Superlizenz erhöht.

Auch was die Kontrolle der Medien angeht, waren Todt und Ecclestone nicht gleicher Meinung: Der Engländer will die Medien ganz unter seine Fuchtel bringen (also nicht nur TV und Radio), um von allen Geld für die Berichterstattung verlangen zu können. Dagegen hat sich Jean Todt mit Zähnen und Klauen gewehrt.

Die Absichtserklärung kommt auch zu einem Zeitpunkt, an dem die beiden mächtigsten Männer im Motorsport Gegenwind spüren: Im Herbst wird der FIA-Präsident neu gewählt, Bernie Ecclestone ist von der Münchner Staatsanwaltschaft angeklagt.

Werbung

Werbung

Die Absichtserklärung von Todt und Ecclestone ist ein Signal nach aussen, dass die Weichen auf Frieden gestellt sind.

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

156

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

115

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

106

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

73

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

68

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

55

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

41

9

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

34

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

28

Highlight-Videos

ServusTV Mediathek

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Max Verstappen

    Live

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  • Demnächst

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  • British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  1. Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  2. Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  3. Max Verstappen

    Live

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  4. Demnächst

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  5. British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien