Geht Kimi Räikkönen zu Ferrari zurück?

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Spekulationen um eine Rückkehr von Kimi Räikkönen zu Ferrari bezeichnet das Team als pure Fantasie.

Nicht nur im wahren Leben, auch in der Formel 1 ist jetzt Urlaubszeit und die Halbzeitpause der Königsklasse, die «silly season», bringt Jahr für Jahr die wildesten Geschichten hervor. Einer der Hauptdarsteller 2013 ist Kimi Räikkönen, der für nächstes Jahr noch keinen Vertrag hat und sich über seine Pläne auch nicht äußert. Ein Team, um das sich beinahe ebenso viele Spekulationen ranken, ist Ferrari. Was läge also näher, als die beiden zu verbinden?

Der «Iceman» fuhr bereits von 2007 bis 2009 für die Scuderia und wurde in seinem ersten Jahr in Maranello Weltmeister. Ende 2009 trennte man sich «einvernehmlich», obwohl Räikkönens Vertrag eigentlich bis Ende 2010 lief. Für ihn kam damals Fernando Alonso ins Team, der seinem dritten WM-Titel bisher vergeblich hinterher läuft. Geht es nach einem Bericht der Sport Bild, könnte Räikkönen im kommenden Jahr Alonso wieder ablösen – dessen Vertrag übrigens bis Ende 2016 läuft. Nach dem Rüffel von Ferrari-Chef Luca di Montezemolo für den Spanier sehen einige den 32-Jährigen aber bereits zu Red Bull Racing abwandern.

Angeblich seien sich Räikkönen und Ferrari bereits einig, hieße es aus dem Umfeld des Lotus-Piloten, schreibt die Zeitung. Das Dementi aus Italien folgte allerdings auf dem Fuße. Diese Art Gerüchte seien «die typischen Fantasien in dieser Zeit der Gerüchte», sagte der Pressechef der Italiener zu O Estado de S.Paulo. Man habe keinerlei Interesse, sich auf dem Fahrermarkt umzusehen. «Das entbehrt jeglicher Grundlage. Wir halten in dieser Zeit, in der wir nicht so konkurrenzfähig sind, zusammen und hoffen, dass es wieder besser wird.»

Gerüchte um Ferrari hätten sich schon mehr als ein Mal als haltlos herausgestellt, sagte ein Sprecher der Scuderia gegenüber italienischen Medien. «Für alle jene, die ein kurzes Gedächtnis haben: Vor einem Jahr gab es eine ganze Liste von Fahrern, die Felipe Massa ersetzen sollten.»

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