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McLaren-Pilot Jenson Button: Schmerzen in Monza

Von Mathias Brunner
Jenson Button (Zweiter von links) studiert mit seinen Technikern die Daten

Jenson Button (Zweiter von links) studiert mit seinen Technikern die Daten

Jenson Button hat mit Quali-Rang 6 das beste Trainingsergebnis von McLaren 2013 errungen. Nun träumt er von einem Podestplatz. Wie realistisch ist das?

In Ungarn liess Jenson Button aufhorchen: Er deponierte bei den verblüfften Berichterstattern, dass er sich für den Belgien-GP Chancen auf einen Siegerpodestplatz ausrechne. Pardon? Gut, wir sprechen hier von Jenson Button: Weltmeister 2009 und 15-facher GP-Sieger, unter anderem, Sie haben es erraten, in Belgien 2012. Wir sprechen hier allerdings auch von jenem Jenson Button, der trotz aller Fahrkunst in diesem Jahr nicht über Rang 5 (in China) hinausgekommen ist. Was also machte den Engländer so verwegen?

Jenson grinst: «Unser Speed auf trockener Bahn stimmt – ich war in Quali 2 immerhin Fünftschnellster. Die Balance war auf nasser Bahn sogar noch besser. Kurz vor Schluss des Abschlusstrainings war ich sogar Drittschnellster, leider haben mich dann noch einige überholt. Aber wir haben Quali-Platz 6 nicht gestohlen. Es ist kein einfaches Wochenende für uns. Ich habe beispielsweise den Überblick verloren, wieviele Flügel ich ausprobiert habe! Wir kommen vorwärts.»

Was traut sich Button zu?

«Die Mischverhältnisse machen alles zur Lotterie. Mir wäre lieber, wir hätten ein Rennen auf trockener Bahn, einfach deshalb, weil ich herausfinden möchte, wozu wir wirklich fähig sind. Sollte die Bahn nass sein, aber nicht allzu nass, dann bin ich mal gespannt, was passiert – einige Fahrer haben nämlich im Training schon ziemlich viele Sätze Intermediate-Reifen verbraucht!»

Aber nochmals: Liegt der Podestplatz drin?

Button seufzt: «Ich fürchte, nein. Wir sind nicht ganz so schnell, wie ich in Ungarn erwartet hatte. Das Auto ist aerodynamisch nicht effizient genug. Das wird uns morgen schmerzen und auch am Rennwochenende in Monza.»

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