Fürchtet Red Bull einen Getriebedefekt bei Vettel?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Wird Sebastian Vettels Kampf um den sechsten Saisonsieg in Monza durch einen Getriebeschaden gestoppt?

Wird Sebastian Vettels Kampf um den sechsten Saisonsieg in Monza durch einen Getriebeschaden gestoppt?

Muss sich Monza-Polesetter Sebastian Vettel im Italien-GP Sorgen um seinen Dienstwagen machen? Red Bull Racing liess nach dem Qualifying an beiden Autos drei Gänge auswechseln.

Im Kampf um die Titelverteidigung darf sich Red Bull Racing keinen Fehler erlauben. Deshalb warf das Weltmeister-Team nach dem Qualifying zum Grossen Preis von Italien vorsichtshalber einen genaueren Blick ins Innenleben der Getriebe-Einheiten von Sebastian Vettel und Mark Webber. Die Ingenieure fürchten einen Schaden an den Gangrädern und den entsprechenden Schaltklauen und ersetzten in beiden Autos jeweils das fünfte, sechste und siebte Gangrad.

Auch Ferrari liess das versiegelte Getriebe von Felipe Massas F138 öffnen, um den zweiten Gang genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass dafür in allen Fällen das Siegel gebrochen werden musste, ist kein Problem, denn Artikel 28.6d des sportlichen Reglements erlaubt den Siegelbruch und die Auswechslung einzelner Gänge, solange der FIA-Technikexperte dies als nötig erachtet und der Wechsel nicht regelmässig stattfindet, sondern eine Ausnahme darstellt.

Getriebeschäden sind in Monza keine Seltenheit: Schon am Trainingsfreitag kämpften verschiedene Teams mit Getriebeproblemen. Der ehemalige Technikchef und heutige BBC-Technikexperte Gary Anderson weiss: «Das hat mit dem Ritt über die Randsteine zu tun. Wenn die Autos abheben und wieder auf den Boden krachen, kann das Getriebe Schaden nehmen.»

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