Sebastian Vettel: Keine Doughnut-Garantie

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will vor dem Grossen Preis der USA noch nicht an den Sieg denken und erklärt, warum er die Reifen nur spontan rauchen lässt.

Ganz zum Schluss des Qualifyings auf dem Circuit of the Americas setzte sich Red Bull Racing-Star Sebastian Vettel vor seinem Teamkollegen und Erzrivalen Mark Webber an die Spitze der Zeitenliste. Der Polesetter von Austin gestand hinterher: «Beide von uns wollen natürlich die Nase vorn haben. Vor zwei Wochen war die Situation umgekehrt und ich denke, dass ich mich da wahrscheinlich so gefühlt habe, wie Mark sich heute fühlt. Ich hatte am Ende einen guten Lauf und ich denke, dass das nicht zuletzt daran lag, dass sich die Strecke am Samstag Nachmittag stetig verändert und man immer mehr aus den Reifen herausholen kann – vorausgesetzt, man hat sich bei der Fahrzeugabstimmung nicht vergriffen. Das ist nicht einfach, aber das ist auch für alle gleich. Nun liegt der Fokus auf dem Rennstart.»

Weiter möchte der jüngste vierfache Formel-1-Weltmeister auch gar nicht denken. Auf die Frage, ob er einen allfälligen Sieg auch in den Staaten mit den – reglementarisch verbotenen – Doughnut-Rauchzeichen feiern wolle, erklärte 26-jährige Heppenheimer: «Es wäre natürlich schön, wenn man sich nur darüber Gedanken machen müsste, doch zuerst müssen wir uns aufs Rennen fokussieren. Ich bin mir sicher, dass Mark alles unternehmen wird, um an mir vorbeizukommen, genau wie die Jungs hinter uns auch auch. Es wird also ein langes Rennen, in dem viel Unvorhergesehenes passieren kann. Wir fahren ja immer am Limit, da kann einiges schiefgehen. Deshalb geniesst die Doughnut-Frage auch nicht die höchste Priorität. Das muss dann als schon sehr spontan passieren.»

Die Tatsache, dass er in Austin seinen achten Sieg in Folge feiern und damit einen neuen Formel-1-Rekord aufstellen kann, spielt für Vettel keine grosse Rolle: «Ich versuche nicht zu viel über diese Dinge nachzudenken. Ich denke nicht, dass man mit höheren Zielen als den jeweils nächsten Rennsieg in einen GP starten sollte. Wir haben uns bisher immer nur aufs nächste Rennen konzentriert und damit sind wir auch gut gefahren. Deshalb sehe ich auch keinen Grund, etwas zu ändern.»

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