Horner: «Man muss für jeden Moment dankbar sein»

Von Adam Cooper
Formel 1
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Christian Horner weiß, dass die momentane Dominanz seines Teams in Zukunft nur schwer wieder zu erreichen sein wird, nicht zuletzt wegen der Regeländerungen 2014.

Nach seinem Sieg in Austin legte Sebastian Vettel seinem Team über Funk nahe, «es zu genießen, so lange Ihr könnt». Der 26-Jährige weiß, dass eine Siegessträhne wie seine irgendwann auch mal endet.

«Im Sport ist es immer so, dass es Phasen gibt, in denen ein Sportler oder ein Team dominiert, sei es Roger Federer, Ferrari, Williams oder McLaren», sagte Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner. «Irgendwann endet sie und dann muss man sich neu aufstellen und weitermachen. Sebastian hat Recht, es ist wichtig, Momente wie diese zu genießen. Es war unser 46. Sieg und es ist leicht, selbstzufrieden zu werden, aber man muss für jeden Moment dankbar sein.»

«Man muss den Leuten im Team nur in die Augen schauen, dann sieht man die Motivation und Entschlossenheit, die immer noch da ist. Auch, wenn wir die Meisterschaft in Indien schon gewonnen haben, geben wir immer noch Vollgas und, wie ich immer gesagt habe, werden wir das auch bis zur karierten Flagge im Brasilien am nächsten Wochenende weiter tun. Unser Ziel ist nun, dass Mark Dritter in der Fahrerwertung wird und, dass wir die Saison mit Stil beenden. Niemand ist selbstzufrieden und es mangelt auch niemand an Motivation.»

Sebastian Vettels Wille, seinen Siegeszug fortzusetzen, lässt es auch unwahrscheinlich erscheinen, dass er Mark Webber in Brasilien helfen wird, zu gewinnen. Horner sagt, das würde auch keinen Unterschied machen.

«Mark würde keinen geschenkten Sieg wollen. Es wäre fantastisch für ihn, sein letztes Rennen zu gewinnen – was für eine Art, sich zu verabschieden – aber Sebastian wird auch den Rekord jagen. Es wird wie immer ein echter Kampf zwischen den beiden sein.»

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