Christan Horner (Red Bull): «Wir sind keine Idioten!»

Von Rob La Salle
Formel 1
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner mit Sebastian Vettel

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner mit Sebastian Vettel

Nach den missglückten Wintertests muss Red Bull Racing viel Kritik einstecken. Nicht jede davon ist gerechtfertigt, wie Christian Horner findet, Teamchef des Weltmeister-Rennstalls.

Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko hat offen gelassen, ob und wann Red Bull Racing den Rückstand auf die Konkurrenz aufholt (mehr dazu lesen Sie HIER). Formel-1-Champion Sebastian Vettel hat bekräftigt, dass keine Rede davon sein kann, dass bei RBR Niedergeschlagenheit umgehe (mehr dazu lesen Sie HIER). Nun meldet sich auch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner zu Wort.

Der 40 Jahre alte Engländer stört sich an der Darstellung, sein Team habe sich stümperhaft auf die Saison vorbereitet: «Wir sind keine Idioten, die quasi über Nacht vergessen haben, wie man ein Siegerauto baut. Wir haben überaus fähige Mitarbeiter, die von einer tiefen Entschlossenheit erfüllt sind. Derzeit leisten sie alle Übermenschliches, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Wir wollen in bestmöglicher Form in Melbourne antreten. Aber selbst wenn wir dort unterliegen – eine Grand-Prix-Saison wird nicht zum Saisonbeginn entschieden, das ist kein Sprint, das ist ein Marathon.»

Horner beschönigt nichts: «Die Testfahrten haben gnadenlos aufgedeckt, dass unser Auto weder schnell noch standfest ist. Das müssen wir in den Griff bekommen. Die Mercedes sind uns enteilt, aber sonst ist höchst unklar, wo wir eigentlich stehen. Vielleicht schaffen wir es im Abschlusstraining unter die besten Zehn, vielleicht scheiden wir im ersten Quali-Segment aus. Wir wissen noch gar nicht, wie hoch der Berg ist, den wir erklimmen müssen. Also kann ich auch keine Vorhersagen machen.»

«Was ich hingegen sagen kann – ich habe jedes Vertrauen in die Fähigkeiten der Fachkräfte von Red Bull Racing und Renault. Sonst hätten wir kaum all diese Rennen und vier Titel in Serie gewonnen. Wie sich andere über uns das Maul zerreissen, ist uns herzlich egal.»

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