Nico Hülkenberg: «Ferrari ein bisschen ärgern»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg: «Ich glaube, das Ende des Mercedes-Duells zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg ist unvorhersehbar»

Nico Hülkenberg: «Ich glaube, das Ende des Mercedes-Duells zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg ist unvorhersehbar»

Force India-Pilot Nico Hülkenberg analysiert den Spitzenkampf von Mercedes und erklärt, welche Konkurrenten er im Rückspiegel sehen will.

Die Medienrunde, die Nico Hülkenberg anlässlich seines Besuchs des DTM-Auftakts in Hockenheim versammelte, war beachtlich. Keiner im Fahrerlager wollte den Formel-1-Star verpassen, und entsprechend viele Fragen musste der 26-jährige Emmericher über sich ergehen lassen. Hülkenberg nahm’s mit Humor, und beantwortete die obligate Frage, wer denn seiner Meinung nach in diesem Jahr den WM-Titel in der Formel 1 erobern würde, mit einem breiten Grinsen und den Worten: «Ich wahrscheinlich nicht.»

Etwas ernster erklärte der Blondschopf dann auf Nachfrage: «Gut möglich, dass der neue Weltmeister aus Deutschland kommen wird. Im Moment sind die Silberpfeile die dominierenden Autos. Aber wir haben erst vier Rennen absolviert und die Dinge ändern sich schnell. Mercedes hat die besten Karten und derzeit sieht ganz so aus, als ob Nico Rosberg und Lewis Hamilton das unter sich ausmachen.»

Auch auf die Frage, wer denn im teaminternen Duell der Sternmarke die Nase vorn habe, antwortete Hülkenberg ausweichend: «Das ist schwer zu sagen, natürlich hatte Lewis in den letzten drei Rennen die Oberhand. Er durfte drei Siege nacheinander feiern, für ihn läuft es sehr gut. Aber Nico ist immer in Schlagdistanz, ich glaube, das Ende dieses Duells ist unvorhersehbar.»

Den vierten Gesamtrang, den Hülkenberg derzeit in der WM-Wertung belegt, will er mit allen Mitteln verteidigen. Der Force-India-Rückkehrer weiss aber, dass das schwierig werden könnte: «Ich werde alles versuchen, aber ich kann keine Garantien abgeben. Ferrari war beim letzten Rennen deutlich vor uns. Ich hoffe, dass das nicht so bleibt, sondern dass wir sie wieder ein bisschen ärgern können und ich den einen oder anderen Fahrer im Rückspiegel habe.»

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