Pirelli-Video: Kanada nimmt die Reifen härter her

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
In Montreal werden nicht nur die Bremsen sehr belastet, sondern auch die Reifen

In Montreal werden nicht nur die Bremsen sehr belastet, sondern auch die Reifen

Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery glaubt, dass die Reifen am kommenden Wochenende auf dem Circuit Gilles Villeneuve wieder eine größere Rolle spielen werden als beim letzten Rennen in Monaco.

Wie zum Grand Prix von Monaco bringt Pirelli auch nach Montreal die beiden weichsten Reifenmischungen mit, weich und superweich. «Wir erwarten, dass die Reifen in Montreal mehr strapaziert werden als das in Monaco der Fall war, da aufgrund der höheren Geschwindigkeiten viel mehr Energie durch die Reifen fließt», sagt Motorsportdirektor Paul Hembery. «Das sollte zu maximalem mechanischem Grip führen und das ist sicher genau das, was man in Montreal braucht.»

«Die Räder drehen hier viel durch – ganz besonders durch den geringeren Abtrieb in diesem Jahr – was die Reifen zusätzlich belastet», erklärt der Franzose. «Trotzdem glauben wir nicht, dass der Abbau und Verschleiß der Reifen allzu schlimm werden wird, obwohl wir die beiden weichsten Mischungen mitnehmen.»

Außerdem würde in Kanada die Strategie wie immer eine immens wichtige Rolle spielen, betont Hembery. «Kanada ist fast immer ein unberechenbares Rennen, bei dem die Strategie einen großen Unterschied macht, auch weil die Chance von Safety-Car-Phasen sehr groß ist», stellte er fest. Neben dem Safety Car, das das Rennen einbremsen kann, lauert in Montreal auch immer die Gefahr von Schauern oder sogar Regen.

«Dann ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel von Slicks auf Regenreifen zu bestimmen – manchmal auch ohne Daten, da die Trainings auf trockener Strecke stattfanden. Das kann ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg sein», weiß Hembery.

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