Adrian Newey: Nun doch America's Cup?

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Adrian Newey ist auf dem Weg zu neuen Ufern

Adrian Newey ist auf dem Weg zu neuen Ufern

Designer Adrian Newey wird Red Bull Racing zwar nicht verlassen, der Brite ist aber auch außerhab der Formel 1 heiß begehrt. Segel-Olympiasieger Sir Ben Ainsli würde ihn gerne für sein America's-Cup-Projekt anheuern.

Ende letzten Jahres war es noch Zukunftsmusik. Adrian Newey und der America's Cup. Sebastian Vettel tat diese Idee sogar scherzhaft ab und meinte bei Servus TV, dass Newey von jedem Segelausflug mit einem Sonnenbrand zurückkäme. Nun könnte diese Zukunftsmusik aber zu einer konkreten Zukunft werden. Am Dienstag stellte der viermalige Olympiasieger Sir Ben Ainslie sein Projekt für den America's Cup 2017 vor und gab zu, dass er Newey gerne an Bord hätte.

«Er würde uns sehr gerne helfen, aber er hat in der Formel 1 viele andere Verpflichtungen», sagte Ainslie bei BBC Radio 5 live. «Wir müssen sehen, wie es in den kommenden Monaten und Jahren zeitlich zu machen ist, aber er wäre ein riesiger Gewinn für uns. Er ist ein fantastischer Mensch und der erfolgreichste Designer in der Formel 1 und er liebt das Segeln und den America's Cup.»

Red Bull Racing hatte am Sonntag in Kanada bekanntgegeben, dass sich Adrian Newey teilweise aus der Formel 1 zurückziehen und anderen Projekten widmen werde. Mehr dazu lesen Sie HIER und HIER und HIER.

Der America's Cup könnte eine der neuen Herausforderungen sein, die Adrian Newey sucht. «Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere angekommen, an dem ich andere Dinge versuchen möchte, verschiedene Dinge, was auch immer das sein mag. Das ist ein neuer Ansporn, aber diese Dinge sind alle vorübergehend», wird der 55-Jährige von Crash.net zitiert.

Red Bull Racing ganz zu verlassen wäre ihm aber vorgekommen, «als würde ich meine Frau verlassen» und deshalb werde er auch dem Formel-1-Team weiter mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. «Wir haben in Milton Keynes sehr viele sehr talentierte Leute, die wir im Laufe der vergangenen Jahre aufgebaut haben», erklärte er. «Ich hoffe, dass sich das weiter ausbauen wird und außerdem werde ich zur Verfügung stehen, wenn sie Rat wollen oder brauchen. Ich hoffe, dass der Übergang somit fließend sein wird.»

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