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Bahrain-Test: Leclerc 1. vor Norris, Verstappen P3, Ferrari nun WM-Favorit?
Sechs Wintertesttage auf dem Bahrain International Circuit sind vollzogen, Charles Leclerc ist der schnellste Mann. Die Gegner von Ferrari sind gewarnt, denn die Italiener haben ein Ass im Ärmel.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Da sind Fans und Fachleute mit der gleichen Leidenschaft vorbei: Nach dem Wintertest ist vor dem WM-Beginn, und klar wird in den kommenden Tagen noch kontroverser und intensiver darüber diskutiert, ob die Reihenfolge aus Bahrain Rückschlüsse erlaubt für die Hackordnung im Albert-Park von Melbourne. Einfach Antwort: ja, aber …
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Noch immer tappen wir im Dunkeln, was Spritmengen in den Tanks angeht oder die zahlreichen Modi bei der Antriebseinheit. Zudem waren nie alle Spitzenfahrer zur gleichen Zeit auf der Bahn. Und die Pistencharakteristik von Bahrain ist komplett anders als in Australien, vom unterschiedlichen Energie-Management auf diesen zwei Strecken ganz zu schweigen. Auch das wird Kräfteverhältnis beeinträchtigen und die Reihenfolge verändern. Wir erlauben uns dennoch einige sachte Vorhersagen: Ferrari ist konkurrenzfähiger als in der vergangenen Saison, die Mercedes-motorisierten Teams sind gut aufgestellt, vor allem der Werksrennstall mit George Russell und Kimi Antonelli sowie Konstrukteurs-Weltmeister McLaren mit Lando Norris und Oscar Piastri. Und schon sind wir wieder bei einem Aber. Mercedes ist nicht sorgenfrei Sorgenfrei ist Mercedes aber nicht: Am letzten Tag blieb der Wagen unter Kimi Antonelli stehen, das führte zur einzigen roten Flagge des Tages, Motorwechsel. George Russell am Bahrain International Circuit: «Der Speed nützt uns nichts, wenn wir die Standfestigkeit nicht im Griff haben.»
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Red Bull Racing-Ford steht mit der neuen Antriebseinheit besser da als viele dem Team zugetraut hätten. Und Max Verstappen hat gezeigt, dass er mit den ganzen neuen Instrumenten dieser Rennwagen-Generation prächtig spielen kann. Ihn für Australien abzuschreiben, wäre ein gravierender Fehler.
Sorgenkinder: Aston Martin-Honda und Cadillac Die Sorgenkinder der neuen Formel 1: Aston Martin-Honda und Cadillac. Das neue US-amerikanische Team von Cadillac ist die Kinderkrankheiten nie losgeworden, bis hin zum simplen Runterladen von Daten aus dem Rennwagen. Zudem ist das Auto langsam, Ferrari-Hinterachse hin oder her.
Apropos Daten: Auch McLaren verlor mit Lando Norris Testzeit. Das Team hatte eine Anomalie bei den Daten entdeckt, «und dem wollten wir auf den Grund gehen, bevor wir Lando wieder auf die Bahn schicken wollten», so McLaren-Teamchef Andrea Stella. Es ging wohl um die Kühlung des Motors. Aston Martin konnte am letzten Tag ganze sechs Runden drehen, weil die Ersatzteil-Lage kritisch ist, dann begannen die Grünen zu packen. Der Honda-Motor hat zu wenig Power, Aston Martin hat vor dem Saisonstart keine einzige Renndistanz absolviert. Fernando Alonso hat bereits jetzt sooo einen Hals.
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Aston Martin wird für Australien ein massives Evo-Paket auf die Bahn bringen, typisch für Technik-Genie und Teamchef Adrian Newey, dass alles im letzten Moment gebracht wird. Aber das beste Aero-Update nützt nichts, wenn der Motor schwachbrüstig ist und defektanfällig. Aston Martin und Honda stehen vor einem ganz schwierigen ersten Saisonteil. Was geht im Mittelfeld? Haas profitiert von der erstklassigen Antriebseinheit von Ferrari, hat aber auch die Standfestigkeit im Griff – in dieser Form wäre der US-amerikanische Rennstall derzeit fünfte Kraft hinter den vier Top-Teams. Die Reihenfolge hinter Haas ist schwer einzuschätzen. Auch hier wird die Konkurrenzfähigkeit von Strecke zu Strecke variieren. Aber basierend auf Bahrain würden wird sagen: die Racing Bulls, dann Alpine, Audi und Williams. Ferrari: Machen die Starts in Australien den Unterschied? Am letzten Testtag hatte also Charles Leclerc im Ferrari die Nase vorn, der 28-jährige Monegasse zeigte einmal mehr, wie er auf einer schnellen Runde eine Extra-Prise Speed aus dem Overall-Ärmel schüttelt.
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Was in Bahrain auffiel und was den Gegner Angst macht: Die Starts von Ferrari sind mit Abstand die besten. Der Grund für die spektakulär guten Starts ist ein kleinerer Turbolader im Ferrari. Der kommt schneller auf Volllast als grössere Lader und schliesst das gefürchtete Turbo-Loch – also die Verzögerung zwischen Gasgeben und Schub. Ferrari-Fahrer Charles Leclerc: «Der Start ist ein sehr wichtiger Moment im Rennen, und das ist mit Sicherheit etwas, das wir mit dieser neuen Regelung im Hinterkopf hatten, um darauf bestmöglich vorbereitet zu sein. Du kannst beim Start oft leichter auf die Schnelle ein paar Plätze gutmachen als später im Rennen. Wir sind in dieser Hinsicht etwas besser aufgestellt, und ich bin froh, dass es so ist.»
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Fahrer
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Charles LeclercScuderia Ferrari HP
Charles Leclerc
Scuderia Ferrari HP
16
132
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02
Lando NorrisMcLaren Formula 1 Team
Lando Norris
McLaren Formula 1 Team
1
47
+0,879
03
Max VerstappenOracle Red Bull Racing
Max Verstappen
Oracle Red Bull Racing
3
65
+1,117
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George RussellMercedes-AMG Petronas Formula One Team
George Russell
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63
82
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