Jenson Button: «Das war noch lange nicht alles»

Von Adam Cooper
Formel 1
Jenson Button glaubt, dass es mit McLaren bergauf geht

Jenson Button glaubt, dass es mit McLaren bergauf geht

In Kanada war Jenson Button einer der heimlichen Helden des Rennens. Der McLaren-Pilot fuhr fast unbemerkt auf den vierten Platz, nachdem er nach dem ersten Boxenstopp nur auf Rang 11 lag.

Je länger das Rennen dauerte, desto schneller wurde Jenson Button und kam in der vorletzten Runde von Platz 8 auf 6 nach vorne, als Fernando Alonso und Nico Hülkenberg sich in der Haarnadelkurve ins Gehege kamen. Der Spanier verbremste sich etwas, der Deutsche kam zu langsam aus der Kurve. Gleich nach Beginn der nächsten Runde machte Jenson zwei weitere Plätze gut, als Sergio Pérez und Felipe Massa in die Reifenstapel krachten.

«Der erste Rennabschnitt auf den superweichen Reifen war für mich nicht gut, damit hatte ich wirklich zu kämpfen», sagte Button. «Sobald wir auf die härtere Mischung gewechselt hatten, war das Tempo gut.»

«Ich war nach meinem ersten Rennabschnitt so weit hinten, das war das Problem und dann ging einfach alles schief, wie schon so oft in Montreal, wie bei einem bestimmten Rennen 2011! Dann konnte ich gegen Ende aber schneller fahren und das Auto lief gut. Also konnte ich aufholen, natürlich auch, weil am Ende des Rennens einige andere langsamer wurden. Aber auch das gehört dazu. Man muss sein Rennen planen und das ist von A nach B, wie schnell man fahren kann, nicht einzelne Runden.»

«In manchen Rennen hat man Pech, bei manchen platziert man sich richtig und es funktioniert. Wichtiger ist aber, wie sich das Auto anfühlt und da gibt es Fortschritte. In Kanada fühlte es sich besser an als je zuvor in diesem Jahr und das mit weniger Abtrieb.»

Button sagte, dass er richtig Spaß hatte und auch endlich auch die Chance, ordentlich anzugreifen.

«Ich hatte da draußen viel Spaß und einige gute Manöver, nicht nur in den DRS-Zonen, sondern auch in der Haarnadelkurve. Ein schönes Rennen und natürlich hat die letzte Runde mit Hülkenberg, Fernando und mir viel Spaß gemacht. Ich bin sehr glücklich über Platz 4, das sind ein paar schöne Punkte. Ich glaube aber, dass der Fortschritt, den das Team gemacht hat, wichtiger ist als die Position und es kommt beim nächsten Rennen noch mehr, hoffentlich ein noch größerer Schritt.»

a«In den nächsten paar Rennen sollten wir noch mehr Fortschritte sehen, die uns auch nahe an die Spitze bringen sollten. Ein vierter Platz ohne Unfälle vor uns ist das Ziel für das nächste Rennen.»

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