Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Dass die Formel-1-Verantwortlichen das aus Spargründen vorgeschlagene Heizdeckenverbot verworfen haben, sorgt nicht nur bei Einheitsreifenlieferant Pirelli für Freude. Auch die Formel-1-Piloten sind sich sicher, dass damit eine unnötige Gefahr abgewendet wurde.
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Force India-Pilot Sergio Pérez erklärte vor dem Österreich-GP auf dem Red Bull Ring: "Es wäre sehr unsicher, ohne vorgewärmte Reifen auszurücken. Auch würde das nicht viel zur Show beitragen, und wir wollen ja nicht nur Sparen, sondern auch mehr Unterhaltung garantieren." Auch Sauber-Testfahrer Giedo van der Garde ist überzeugt: "Ohne Heizdecken wäre es hundertprozentig gefährlich – mit diesen Reifen, wenig Abtrieb und dieser Motor-Power wären die Autos auf kalten Reifen schlicht unfahrbar." Wie der Niederländer ist auch Kanada-GP-Sieger Daniel Ricciardo erleichtert. Der Red Bull Racing-Pilot erklärte auf Nachfrage: "Gerade beim Start, wenn alle Piloten im Pulk fahren, würde es schwierig werden." Und Marussia-Pilot Max Chilton fügte an: "Natürlich waren wir in der GP2 ohne Heizdecken unterwegs, aber da haben wir auch ganz andere Reifen – Pirelli müsste in der Formel 1 ganz neue Mischungen entwickeln, was auch wieder Geld kosten würde."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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