Romain Grosjean: Hoffen auf das nächste Comeback

Von Andreas Reiners
Formel 1
Romain Grosjean hofft auf bessere Zeiten

Romain Grosjean hofft auf bessere Zeiten

Im Lotus-Lager war die Meinung gespalten: Während Romain Grosjean über ein schwieriges Rennen klagte, freute sich Pastor Maldonado zumindest über sein bestes Saisonergebnis.

Die Saison von Lotus besteht vor allem aus Hoffnung. Hoffnung, dass alles besser wird. In Spielberg war es mal wieder ein kleiner Schritt nach vorne. Zwar gab es für Romain Grosjean und Pastor Maldonado keine Punkte, aber immerhin sahen beide Boliden die Zielflagge.

«Es war nicht so einfach heute. Wir hatten während des Rennens verschiedene Probleme neben unseren Problemen bei unserer grundsätzlichen Performance, also war es eine ziemliche Herausforderung. Wir stoppten sehr früh und wechselten auf weichen Reifen, aber leider hatten wir ziemlich schnell körnende Reifen, die den Rest des Rennens erschwerten», erklärte Grosjean, der wegen eines Getriebewechsels aus der Boxengasse starten musste.

Doch der Franzose steckt den Kopf nicht in den Sand, auch wenn Spielberg nach Kanada der zweite Rückschlag nach einem kurzen Zwischenhoch war. In Barcelona und Monaco hatte Grosjean nämlich jeweils als Achter Punkte sammeln können. In Spielberg langte es diesmal nur zu Platz 14.

«Wenn man sich die Vergangenheit anschaut, dann hat das Team immer wieder ein Comeback geschafft. Es ist zwar harte Arbeit, aber ich weiß, dass wir alle hart arbeiten, um wieder dorthin zu kommen, wo wir sein wollen», so Grosjean.

Grund zur Freude hatte sein Teamkollege Pastor Maldonado, der sich über Rang Zwölf und damit sein bestes Saisonergebnis freuen konnte. «Für mich war es ein ziemlich gutes Wochenende. Wir haben das Rennen beendet, was positiv ist, und das Beste herausgeholt. Wir verlieren in den langsamen Kurven viel Zeit und müssen dort so gut werden wie in den schnellen Kurven.»

«Leider hatten wir früh im Rennen Bremsprobleme, also konnte ich nicht mit den anderen um mich herum mithalten, auch wenn es schön war, zeitweise unter den ersten Zehn zu sein. Am Ende ging es darum, Benzin zu sparen und die Bremsen zu schonen, um es ins Ziel zu schaffen. Ich denke, dass Silverstone uns besser liegen wird», sagte Maldonado.

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