Der junge Australier Daniel Ricciardo wundert sich, dass er in seiner ersten Saison bei Red Bull Racing den vierfachen Formel-1-Champion Sebastian Vettel im Griff hat.
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Daniel Ricciardo zeigt eine bewundernswerte Saison: Der seit gestern 25 Jahre junge Australier liegt in der Zwischenwertung auf Rang 3 und hat schon 83 WM-Punkte gesammelt, seine tolle Saison wird vom Sieg in Kanada gekrönt. Sein Red Bull Racing-Stallgefährte Sebastian Vettel hingegen muss sich mit 60 Punkten zufrieden geben, der Heppenheimer ist vor dem britischen Grand Prix in Silverstone nur WM-Fünfter.
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Selbst wenn Vettel drei Mal ausgefallen ist (Ricciardo nur einmal, dazu kommt die Disqualifikation in Australien): Daniel war auch in sechs von acht Qualifyings der schnellere Mann, in der WM vor Vettel zu liegen, ist kein Zufall. Ricciardo wundert sich: "Ich bin schon überrascht davon, dass ich sowohl in den Abschlusstrainings als auch in den Rennen die Nase vorn habe. Ich war mit der Einstellung in die Saison gegangen – wenn alles gut läuft, dann kann ich Sebastian vielleicht unter Druck setzen. Aber ein 6:2 im Qualifying habe ich gewiss nicht erwartet und auch nicht, dass ich nach knapp der Hälfte der Saison in der WM vor Sebastian liege. Natürlich glaubst du selber immer an deine eigenen Fähigkeiten, aber die Ergebnisse haben mein Selbstvertrauen weiter gestärkt."
Fürs zweite Heimrennen seines Teams (nach Österreich) meint Daniel: "Red Bull Racing hat jahrelang dominiert, aber jede dieser Phasen geht einmal zu Ende. Man könnte nun sagen, dass für mich das Timing unglücklich sei, aber ich sehe das nicht so. Ich bin vier Mal auf dem Siegerpodest gestanden und konnte in Montreal gewinnen. Ich darf wirklich zufrieden sein."
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Was wittert Ricciardo fürs Silverstone-Rennen? "Wenn wir alles richtig machen, sollten wir hinter Mercedes zweite Kraft sein."
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Seinen Geburtstag hat Ricciardo standesgemäss gefeiert: Mit einem Go-Kart-Tag in Milton Keynes.
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