MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

Sutil will nachlegen

Von Peter Hesseler
Mit dem Gräfelfinger Sutil ist in Spa zu rechnen

Mit dem Gräfelfinger Sutil ist in Spa zu rechnen

Force Indias Aufwärtstrend könnte sich mit verbessertem Auto in Spa-Francorchamps endlich in Punkten bezahlt machen.

«Ich bin richtig glücklich mit den Fortschritten unseres Teams», sagt Force-India-Besitzer Vijay Mallya.

Seine Force-India-Fahrer [*Person Adrian Sutil*] und [*Person Giancarlo Fisichella*] platzierten sich am Wochenende in Valencia beide unter den ersten zwölf Piloten, nachdem sie in der Qualifikation beinahe mühelos in den zweiten Abschnitt vorgefahren waren.

Die Positionen könnten von aussen betrachten frustrierend wirken, räumt Mallya ein, denn letztlich können nur WM-Punkte sein Team retten, da davon die Partizipation an TV-Geld- und Reisegeld-Rückflüssen in Millionenhöhe abhängt.

Mallya tröstet sich jedoch mit Blick auf die Gegner, die nahe vor Force India oder knapp dahinter ins Ziel gekommen sind. Das war als Neunter der Nürburgring-Sieger Mark Webber, der wenige Sekunden vor Sutil ankam. Und beide Toyota-Fahrer wurden hinter Fisichella (12.) abgewunken.

Sutil hat das Gefühl, in Valencia «das Maximale aus seinem Auto heraus geholt zu haben.» Er hatte am Samstag seine zweite Trainigsbestzeit überhaupt eingefahren und folgte im letzten Rennabschnitt Webber, der ein siegfähiges Auto steuert.

Für kommendes Wochenende in Belgien ist Sutil sehr zuversichtlich, ein gutes Resultat einzufahren, denn die Strecke in den Ardennen ist sein Lieblingskurs, neben jenem von Monaco. Und der Force India Mercedes funktioniert nach erheblichen Fortschritten der Aerodynamik nun auf allen verschiedenen Streckentypen. «Ein Platz in den Top-Ten oder besser müsste drin sein.»

Das Team hat anhand der Qualifikationszeiten errechnet, dass seit 2008 kein Mitbewerber grössere zeitliche Fortschritte gemacht hat.

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