Surer: «McLaren hat mich überrascht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Marc Surer auf der Suche nach Luca Badoer

Marc Surer auf der Suche nach Luca Badoer

Der Sky-TV-Experte über Schlusslicht Badoer: «Mit dem Kurvenfahren scheint er so seine liebe Mühe zu haben.»

Einer der stärksten Eindrücke dieses Freitag von Spa-Francorchamps für Sky-TV-Experte Marc Surer: «Ich bin verblüfft, dass McLaren-Mercedes mit Hamilton auch auf dieser schnellen Strecke bei der Musik ist.»

«Klar ist hier die Energie-Rückgewinnung ein Vorteil. Das erkennt man ja auch daran, dass besonders der erste und letzte Sektor seiner Runden eindrucksvoll sind. Da holen die McLaren und auch Ferrari Zeit. Aber die Tatsache, dass Hamilton hier am Nachmittag Bestzeit fahren kann, die beweist, dass McLaren weiter auf dem Vormarsch ist.»

Wechseln wir vom Klassement ganz vorne mal ganz nach hinten – zu Luca Badoer.

Marc mit Ironie in der Stimme: «Der Abstand zum Zweitletzten ist kleiner geworden. Mir fällt einfach auf, dass er den grössten Teil seiner Zeit im mittleren, kurvigen Sektor einbüsst. Der erste Sektor ist ja fast nur Vollgas, der letzte auch, und im mittleren muss man ein Rennfahrer sein ...»

Das Kräfteverhältnis ist am Freitag immer schwierig abzuschätzen, auch für einen Fachmann wie Surer. «Toyota hatte ja angekündigt, dass man mehr Runden mit leichtem Auto fahren will, um mehr fürs Qualifying zu lernen. Insofern muss man besonders den zweiten Rang von Timo Glock relativieren.»

«Red Bull Racing ist stark wie erwartet, Vettel rückt da morgen auf das Niveau von Mark Webber nach. BMW-Sauber mit Kubica überraschend stark, da scheint man weiter auf dem Vormarsch zu sein. Die Brawn fuhren zum Schluss mit vollen Tanks, deren Zeiten sind also nicht repräsentativ. Die Zeiten zu Beginn waren konkurrenzfähig, auch morgen wird mit ihnen zu rechnen sein.»

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