Lewis Hamilton: «Das härteste Jahr meiner Karriere»
Ferrari-Star Lewis Hamilton reist ohne frische WM-Punkte aus Katar ab. Der siebenfache Weltmeister kam als Zwölfter ins Ziel und erklärte hinterher, was er sich für die Zukunft wünscht.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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In Katar schied Lewis Hamilton gleich zwei Mal bereits im Q1 aus: Sowohl im Sprint-Qualifying als auch beim Abschlusstraining für den GP belegte er jeweils den 18. Platz. Das Rennen am Sonntag durfte er wegen der Strafversetzung von Sauber-Rookie Gabriel Bortoleto – der für seinen Erstrunden-Crash mit Lance Stroll beim vorangegangenen Rennen in Las Vegas eine Strafversetzung um fünf Startpositionen kassiert hatte – von der 17. Position in Angriff nehmen.
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Der frühere Dauersieger wirkte nach der Zeitenjagd ratlos und entmutigt, sodass einige Beobachter wieder einmal den baldigen Formel-1-Abschied des siebenfachen Weltmeisters prophezeiten. Doch im Rennen präsentierte sich Hamilton vor allem beim Start kämpferisch. Er konnte drei Positionen gewinnen und war damit in der ersten Rennrunde erfolgreicher als jeder andere Fahrer im Feld. Dann wurde sein Vorwärtsdrang aber durch die frühe Safety-Car-Phase gebremst, wie er nach der Zielankunft als Zwölfter erklärte: «Ich fühle mich gut. Die erste Runde war stark, ich konnte ein paar Plätze gewinnen, doch dann hatte ich wirklich Pech mit dem Safety-Car. Aber ich habe das Rennen so gut es geht genossen.»
Seine erste Saison in Rot bezeichnete er daraufhin als «das härteste Jahr meiner Karriere – sowohl im als auch ausserhalb des Cockpits.» Entsprechend viele Ideen zur Verbesserung der eigenen Leistung hat er gesammelt. «Es gibt so vieles, das wir nun verbessern müssen. Und die Zeit wird zeigen, ob wir das auch machen werden. Wir werden sehen, ob wir die guten Aspekte beibehalten und die verbesserungswürdigen Bereiche verändern werden – und von denen gibt es viele», betonte er. Gleichzeitig erklärte er aber auch bestimmt: «Allerdings gibt es keinen Grund, warum uns das nicht gelingen sollte. Ich hoffe, dass wir Fortschritte machen werden.»
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