Alle mussten für die Ferrari-Misere büssen: Teamchef Domenicali, Motorenchef Marmorini, Präsident Montezemolo, Teamchef Mattiacci. Nur Designer Tombazis nicht. Bis jetzt?
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Nicht nur in Maranello wurden seit Monaten solche Überlegungen angestellt: Alle möglichen Ferrari-Urgesteine mussten für die mangelnde Konkurrenzfähigkeit des berühmtesten Rennstalls der Welt in den vergangenen Monaten den Kopf hinhalten, Teamchef Stefano Domenicali im Frühling, Motorenchef Luca Marmorini im Sommer, Präsident Luca Montezemolo im Spätsommer, um nur die wichtigsten drei zu nennen, dann – nach nur sieben Monaten – Teamchef Marco Mattiacci im Herbst. Nur Chefdesigner Nikolas Tombazis schien unantastbar zu sein.
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Der 46jährige Athener, seit 2006 Chefdesigner von Ferrari, muss sich seit Jahren den Vorwurf gefallen lassen, keine aerodynamisch innovativen Fahrzeuge entworfen zu haben. Der Italiener Leo Turrini hört in Maranello gewissermassen das Gras wachsen. Für den langjährigen Berichterstatter ist klar: Die Tage des Griechen bei Ferrari sind gezählt.
Tombazis arbeitet bei Ferrari seit 2006 als leitender Designer. Sein Vorgänger Aldo Costa musste im Mai 2011 den Posten des Technikchefs quittieren, als Sündenbock für einen verpatzten Saisonbeginn. Er heuerte bei Mercedes an.
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Ferrari schweigt sich zur Personalie Tombazis aus, die übliche Antwort auf solche Anfragen lautet, dass man sich grundsätzlich nicht zu Gerüchten äussere. Aber der hervorragend vernetzte Leo Turrini ist mit allen Trennungen bei Ferrari in den letzten Monaten immer richtig gelegen.
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Begründung der Trennung (vollzogen oder noch nicht): So kann Ferrari nicht weitermachen, auch bei der Leitung der Design-Abteilung nicht. Wer Tombazis’ Nachfolger werden soll, ist derzeit nicht bekannt.
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