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SuperEnduro in Newcastle: WM-Titel Nummer 6 für Billy Bolt

Billy Bolt ist der alte und neue SuperEnduro-Weltmeister. Beim vorletzten Lauf, seinem Heimrennen in Newcastle, machte der britische Husqvarna-Treiber den Sack vorzeitig zu.

Im Artikel erwähnt

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Nach fünf SuperEnduro-WM-Titeln in Folge und ebenso 26 Grand-Prix-Siegen en Suite in der Premium-Klasse Prestige bis einschließlich voriges Jahr, hatte der britische SuperEnduro-Superstar Billy Bolt auch die Saisonrennen 1 bis 5 der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2025/2026 gewonnen. Bis auf einmal mit dem Punktemaximum 63, indem er sowohl jeweils den Superpole-Dreier einstrich und anschließend auch die obligatorischen drei Heats für sich entschied. Damit hatte er vor seinem Heimrennen in Newcastle an diesem Samstag 85 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, seinen Landsmann Jonny Walker, und konnte somit, wie im Vorjahr, bei der Vorschlussrunde vor heimischen Fans den Deckel zumachen. Und daran zweifelte so gut wie niemand in der mit rund 6.000 Zuschauern gefüllten Utilita-Arena.

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Die nahezu einzige Frage war, ob der aus Wallisend, einem Vorort von Newcastle, stammende 28-Jährige alle drei Heats benötigte oder gegebenenfalls schon nach Heat 2 seinen sechsten SuperEnduro-WM-Titel würde eintüten können?

Großer Vorsprung auf Jonny Walker

Im Superpole-Einzelzeitfahren drehte er schon mal die nächste schnellste Runde vor seinem weiteren Landsmann Mitch Brightmore sowie Jonny Walker. Im ersten Heat stellte Bolt umgehend die Weichen auf Laufsieg, der zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet war und mit fast elf Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Jonny Walker und knapp dahinter Mitch Brightmore mal wieder überaus deutlich ausfiel.

Im mittleren Reverse-Grid-Heat stürmten Jonny Walker und Billy Bolt aus der zweiten Startreihe erneut unaufhaltsam an die Spitze. Ein vierter Platz hätte dem Husqvarna-Factory-Rider zum Titel gereicht, doch das schien dem King unwürdig zu sein. Während der Triumph-Pilot vorn seine Runden drehte, verringerte Billy Bolt seinen Rückstand ein ums andere Mal, um dann doch wieder zu straucheln und ein Stück weit zurückzufallen. Dieses Spiel ereignete sich unter dem tosenden Jubel vor allem seiner Fans mehrfach. Kurz vor Schluss hatte er den entscheidenden Fast-Abwurf, der ihn sogar auf Platz drei hinter Mitch Brightmore abrutschen ließ.

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Dieser reichte allerdings, sodass sein Team ein entsprechendes Weltmeister-Banner ausrollte und Bolt eine erste Sektdusche über sich ergehen lassen musste. Speziell sein Jubel währte aber nur kurz und wich schnell einer etwas besorgten Mine. Nach diesem Zwischenstand war nämlich seine bis dahin 31 Grands Prix währende Siegesserie (seit Januar 2020) in akuter Gefahr.

Machtdemonstration in Lauf 3

Hatte man schon des Öfteren und auch speziell im zweiten Heat mal wieder gesehen, dass Billy Bolt immer noch ein paar Reserven hat und bei Bedarf um einiges schneller fahren kann als die Gegnerschaft, war der abschließende Heat 3 eine wahre Machtdemonstration seinerseits. Wenngleich sein Vorsprung im Ziel auf diesmal Mitch Brightmore mit gut vier Sekunden ziemlich moderat ausfiel, hatte er von Beginn an alles unter Kontrolle. Nach seinem nunmehr 6. Titel sowie 32. Grand-Prix-Sieg hintereinander sagte er gegenüber SPEEDWEEK.com: «Ich bin heute sehr glücklich. Ich bin immer happy, wenn ich tolle Fights habe. Die anderen Jungs haben es wirklich top und mir ziemlich schwer gemacht. Speziell im zweiten Lauf hat man gesehen, dass das Level sehr hoch ist, was mich umso glücklicher macht, den Job hier schon erledigt zu haben.»

Konkret auf seine Gemütslage nach dem zweiten Lauf angesprochen, meinte er: «Ja, ich war ein bisschen angefressen. Ich hatte nicht direkt Angst um den nächsten GP-Sieg, weil ich ja im letzten Heat noch alle Möglichkeiten hatte. Heute war es zwar das Ziel, den Titel zu gewinnen, aber klar wollte ich auch meinen Heim-Grand-Prix gewinnen. Am Ende des Tages war ich mit meiner Performance sehr zufrieden.»

Sein Semi-Teamkollege Manuel Lettenbichler vom Red-Bull-KTM-Factory-Team kam, wie in der Vorwoche in Belgrad, in allen drei Heats als Sechster ins Ziel. Damals hatte er schon konstatiert, dass nicht zuletzt wegen seines Trainingsrückstands die Top-5 schwer zu knacken sind. So war es nun also erneut und er insgesamt zufrieden.

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Der zweite Deutsche im Feld, Tim Apolle, wurde mit den Heat-Plätzen 8, 11 und 7 Tagesneunter. Damit verbesserte sich der Beta-Pilot in der WM-Tabelle auf Rang 7.

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