Piquet wirft weiter mit Dreck
Der dreimalige Weltmeister unterstellt Fernando Alonso Mitwisserschaft am vermeintlich von Renault und seinem Sohn manipulierten Singapur-GP 2008.
"Schmutzige Wäsche" kann doch etwas Verlockendes sein, zumindest für Nelson Piquet. Der Vater des bei Renault entlassenen Nelson Angelo Piquet, der gemeinsam mit seinem Sohn Nelson Angelo das Team Renault der Manipulation des Singapur-GP 2008 beschuldigt, wühlt weiter in dem Vorfall. Piquets Sohn sei damals auf Teamanweisung gecrasht, weshalb letztlich Teampartner Fernando Alonso gewonnen habe, lautet die Anschuldigung.
Während Teamchef Flavio Briatore alle Angriffe zurückgwiesen hat und gerichtlich gegen Piquet vorgeht, sagte auch Alonso: "Ich weiss davon nichts. Und ich kann es mir auch nicht vorstellen."
Piquet führt aus: "Er (Alonso) konnte das gar nicht ignorieren. Wenn man auf einem Stadtkurs vom 15. Platz aus losfährt, dann macht es überhaupt keinen Sinn, ohne Benzin an den Start zu gehen. Du kannst in diesem Fall maximal drei Autos überholen und nach deinem letzten Boxenstopp bleibst du einfach, wo du bist", erklärt der Weltmeister von 1981, 1983 und 1987.
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