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Formel-1-Krise: Kann Ross Brawn helfen?

Die Formel 1 befindet sich in der Krise – und dreht sich dabei munter im Kreis. Zu langweilig, zu kompliziert, einhergehend mit einem starken Zuschauerrückgang: Es wird viel geredet, passiert ist bislang aber nichts.

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"Die Fahrer sind unzufrieden. Das fällt den Zuschauern auf und deshalb schauen sie nicht mehr zu", sagte Eric Boullier der "Marca". Doch was tun? "Die Strategiegruppe ist ziemlich ungeeignet", sagte Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner.

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In der Tat schafft es die Strategiegruppe mit den beteiligten Teams nur selten, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Deshalb macht der Brite nun einen etwas anderen Vorschlag. Ein Fachmann von außen sollte Probleme angehen. Jemand, der derzeit nicht an der Formel 1 beteiligt ist, sich aber bestens auskennt.

"Jemanden wie Ross Brawn, der das Geschäft und die Herausforderungen kennt. Der eine Vorgabe macht, wie das Auto und die technischen Regeln sein sollen", so Horner. Denn man müsse etwas unternehmen, der Formel 1 laufe die Zeit davon, warnte Horner.

"Wir können nicht abwarten und schauen was passiert. Wir brauchen etwas Einfacheres", sagte Chefpromoter Bernie Ecclestone den Salzburger Nachrichten. Alles gute Absichten, doch wie eingangs erwähnt, dreht sich die Motorsport-Königsklasse im Kreis. Denn für Änderungen, im besten Falle noch vor 2017, ist die Zustimmung aller Teams notwendig.

Und Mercedes hat schon mehrmals deutlich gemacht, dass man den derzeitigen Vorteil ungerne aufgeben möchte. Und am Ende droht dann jeder irgendwann mal mit einem Ausstieg. Sowohl seine eigene Mannschaft als auch McLaren-Honda fahren den eigenen Ansprüchen nur hinterher.

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"Es gibt viele Diskussionen wegen 2017, aber ich denke, dass wir es uns nicht leisten können, so lange zu warten. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, damit die Leute und die Team wissen, was kommen wird", forderte Horner und nahm die Beteiligten in die Pflicht.

Denn Fakt ist auch: Allen ist in der Formel 1 bewusst, dass etwas verändert, verbessert werden muss. "Um das zu erreichen, muss jeder seinen Teil dazu beitragen. Das geht nicht, wenn wir nur darauf schauen, unsere Stärken zu behalten", so Horner.

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