Ecclestone: Sebastian Vettel holt WM-Titel im Ferrari

Von Mathias Brunner
Formel 1
Bernie Ecclestone und Sebstian Vettel

Bernie Ecclestone und Sebstian Vettel

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone (84) ist davon überzeugt, dass Sebastian Vettel erreichen wird, was Fernando Alonso verwehrt geblieben ist – der WM-Titel mit Ferrari.

Seit 2007 (Kimi Räikkönen) hat Ferrari keinen Fahrer-WM-Titel mehr errungen. Fernando Alonso ist in seinen fünf Jahren in Rot von 2010 bis 2014 ein paar Mal knapp am Titel vorbeigeschrammt, es hat nicht sollen sein. Daraufhin blieb in Maranello fast kein Stein auf dem anderen, um einen Neuanfang zu wagen – auch in Sachen Fahrer. Der neue Hoffnungsträger heisst Sebastian Vettel.

Auf der offiziellen Webpage der Formel 1 sagt Serienpromoter Bernie Ecclestone, dass es mit dem Titel für den Heppenheimer dieses Jahr kaum etwas werden wird. Ein Blick auf die Tabelle gibt dem Engländer Recht: Lewis Hamilton führt mit 252 Punkten, Sebastian ist WM-Dritter und kommt auf 178 Zähler. Doch der Baumeister der modernen Formel 1 ist davon überzeugt, dass es früher oder später klappen wird.

«Dieses Jahr muss Sebastian noch ein wenig leiden», erklärt Ecclestone. «Aber ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass Vettel eines Tages Weltmeister mit Ferrari wird.»

Ecclestone spricht über die Entscheidungsfindung von Seb: «Er machte sich Gedanken darüber, ob er einen Rennstall verlassen soll, mit dem er vier WM-Titel gewinnen konnte. Ich habe ihm dann gesagt: es ist eines für ein Team zu fahren, das sich schwer tut, an der Spitze zu bleiben; aber es ist etwas anders für ein Team zu fahren, das sich nur verbessern kann.»

«Die Menschen lieben Ferrari. Also lieben sie auch jeden Piloten, der für Ferrari fährt. Vettel wächst nun in eine neue Phase seines Lebens hineine – offener in vielerlei Hinsicht.»

Und wenn wir gerade von Ferrari und seinen Piloten sprechen. Ecclestone sagt über die Fahrerwahl von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne und –Teamchef Maurizio Arrivabene: «Es war ein klug gewählter Zeitpunkt, den Vertrag von Kimi Räikkönen am Mittwoch vor einem Rennwochenende zu verlängern. Das hat ihnen viele Schlagzeilen eingebracht. Hätten sie das am GP-Wochenende selber getan, wäre die Meldung fast untergegangen. Arrivabene versteht sein Geschäft.»

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