Gene Haas: «Mehr Drama in der Formel 1»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Gene Haas

Gene Haas

Das Debüt von Haas F1 steht langsam aber sicher vor der Tür. 2016 steigt der neue Formel-1-Rennstall von Gene Haas in die Motorsport-Königsklasse ein. Der Teambesitzer gibt sich seit langer Zeit gelassen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, bei den meisten Dingen befindet sich die Mannschaft im Zeitplan. Romain Grosjean konnte bereits als erster Fahrer verpflichtet werden.

Der neue WM-Kalender für das nächste Jahr sieht allerdings einen früheren Saisonstart als ursprünglich geplant vor. Das sorgt bei Haas F1 für Probleme, wie Teamchef Günther Steiner zuletzt einräumte.

Doch wie gesagt: Gene Haas bleibt gelassen. Auch dass es immer wieder Teams vor der finanziellen Pleite gibt und geben soll oder dass sich Red Bull ernsthaft mit einem Ausstieg beschäftigt, beunruhigt den US-Amerikaner nicht im geringsten.

«Da wird immer viel Drama gemacht. Im vergangenen Jahr dachte man, dass drei Teams ausscheiden werden. Im Endeffekt flog nur Caterham raus. Es wird immer gesagt, dass zwei oder drei Teams aufhören könnten, doch im Jahr darauf sind sie immer wieder dabei. Ich denke, dass die Formel 1 etwas transparenter ist als die NASCAR. In der Formel 1 wird alles immer öffentlich diskutiert», sagte Haas «motorsport.com».

Für den 62-Jährigen liegt das «Drama» zum Beispiel an der Natur der Formel 1, dass viele Dinge bei Meetings und in Gruppen diskutiert werden. Und diese Diskussionen dann öffentlich geführt werden. «Sie haben da diese Treffen der Strategie-Gruppe und hauen unfassbaren Sachen raus. Die Medien nehmen das dann als Fakt auf», sagte er.

In der NASCAR läuft das grundsätzlich völlig anders ab. Die Formel 1 ist eine Demokratie, die NASCAR eine Diktatur. Während in der Formel 1 in besagten Strategie-Gruppen Ideen in den Raum geworfen werden und dann darüber abgestimmt wird, darf man in der NASCAR zwar seine Meinung sagen. Aber: «Die NASCAR sagt in der Regel: 'Das ist das, was wir tun wollen.' Sie hören sich deinen Input an, treffen dann aber die Entscheidungen», so Haas.

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