Romain Grosjean: Bei Unfall Sitz zerbrochen

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Romain Grosjean: «Ich habe den Sitz zerbrochen»

Romain Grosjean: «Ich habe den Sitz zerbrochen»

In Sotschi überstand Romain Grosjean einen heftigen Einschlag in die Streckenbegrenzung mit lediglich ein paar blauen Flecken. Dass der Unfall auch ganz anders hätte ausgehen können, zeigen die Schäden an seinem Lotus.

«Einen Marathon würde ich momentan nicht gewinnen können, aber es ist alles in Ordnung. Ich habe den Ellbogen angeschlagen und ein paar blaue Flecken», sagte Romain Grosjean, nachdem er aus dem Streckenhospital wieder entlassen war. «Mit den TecPro-Barrieren hat alles gut funktioniert, wie man sehen konnte. Auch beim Auto hat alles funktioniert, man ist trotz einem harten Einschlag noch okay. Es tut schon ein bisschen weh, aber ansonsten ist alles in Ordnung.»

In Runde 12 des Grand Prix von Russland fuhr Grosjean hinter Jenson Button, als er in Kurve 3 die Kontrolle über seinen E23 verlor und mit voller Wucht in die äußere Leitplanke einschlug. Von seinem Auto flogen die Teile in hohem Bogen durch die Luft, aber der Genfer gab Entwarnung an seine Box. Er war soweit unverletzt.

Am kommenden Wochenende wird er in Austin wieder im Auto sitzen und gab jetzt zu, dass der Schaden an seinem Auto noch größer war, als als auf den ersten Blick zu erkennen. «Ich fühle mich ziemlich gut, ganz besonders, wenn man die Wucht des Aufpralls bedenkt. Ich habe den Sitz zerbrochen», erklärte der 29-Jährige.

«Das war mein schlimmster Unfall seit Langem und als ich wusste, dass ich in die Mauer einschlagen würde, habe ich die Hände vom Lenkrad genommen, meine Augen geschlossen und meinen Körper angespannt.»

Der Technische Direktor des Teams, Nick Chester, schließt einen mechanischen Defekt als Grund für den Unfall aus. «In den Daten und bei den Teilen, die wir untersucht haben, gibt es keinen Hinweis darauf, dass etwas gebrochen ist und den Unfall verursacht hat», sagte Chester.

«Es ist bei keiner Unfalluntersuchung leicht, die richtigen Schlüsse zu ziehen, aber es sieht so aus, als wäre Romain etwas zu dicht hinter dem McLaren gewesen und hätte dadurch an Abtrieb verloren und dann keine Haftung mehr gehabt. Es gibt nichts, das auf ein Versagen des Autos hinweist.»

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