Lewis Hamilton auf dem Gipfel: «Besser geht nicht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton in Austin

Lewis Hamilton in Austin

Formel-1-Champion Lewis Hamilton spricht über seinen dritten WM-Titel nach 2008 und 2014: «Besser geht es nicht. Ab jetzt ist der Druck weg, und ich kann die Rennen geniessen.»

Es dauerte ziemlich lange, bis sich Lewis Hamilton in die Arme seines Teams werfen konnte. Ein Interview-Termin jagte den anderen, alle wollten ein Stückchen vom Weltmeister erhaschen, hier ein Autogramm, da ein Selfie mit dem Champion. Hamilton liess alles geduldig über sich ergehen – man wird nicht jeden Tag Formel-1-Champion.

Der Engländer sagt nach dem dritten Titel: «Als Racer träumst du immer davon, Rennen zu gewinnen und dann Meisterschaften. Und die Formel-1-WM ist nun mal das Grösste, besser geht es nicht. Klar ist mir klar, was heute hier passiert, aber ich bin trotzdem baff, wenn ich daran denken – dreifacher Weltmeister, wow.»

«Du strebst immer danach, dein Bestes zu geben, und wenn du dich dann Weltmeister nennen kannst, dann bedeutet das – du hast dank fabelhafter Menschen um dich herum etwas ganz Besonderes erreichen dürfen. Das bedeutet mir so viel.»

«Ich bekomme Hühnerhaut, wenn ich daran denke, dass ich als Kartknirps zu McLaren-Chef Ron Dennis gegangen bin und ihm gesagt habe: „Ich will eines ihrer Autos fahren, und ich will Weltmeister werden.“ Und nun sitze ich hier, McLaren bin ich gefahren, Weltmeister bin ich geworden. Das ist die Realität, und doch fühlt es sich auf seltsame Art und Weise unwirklich an.»

Lewis Hamilton, was nun?

Fernando Alonso ist ja der Meinung – wenn Mercedes im gleichen Schwung weitermacht, sollte der Engländer in der Lage sein, sechsfacher Champion zu werden.

Hamilton selber sagt: «Daran denke ich nicht. Ich freue mich derzeit einfach über meinen dritten Titel. Ich will noch nicht daran denken, was danach kommt. Ich will weiter mein Bestes geben, meinem Motto “still I rise“ treu bleiben und versuchen, immer besser zu werden, ich will junge Menschen inspirieren. Was dabei an Siegen oder Titeln herauskommt, weiss ich nicht. Ich habe mir über die drei Titel wie Senna hinaus nie ein Ziel gesetzt.»

«Der Druck ist nun weg, der Titel ist eingetütet, jetzt kann ich die kommenden Rennen einfach geniessen.»

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