Sebastian Vettel (Ferrari): Hamilton-Party ungestört

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel und Lewis Hamilton

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton

​Ferrari-Star Sebastian Vettel: «Eigentlich war der Plan, die WM-Party von Lewis Hamilton ein wenig zu stören. Aber das hat leider nicht funktioniert.»

Eine Weile sah es in diesem verrückten Grand Prix der USA in Austin (Texas) so aus, als würde Lewis Hamilton seine WM-Feier bis Mexiko verschieben müssen. Ferrari-Star Sebastian Vettel sagt: «Eigentlich war der Plan, die WM-Party von Lewis Hamilton ein wenig zu stören. Aber das hat leider nicht funktioniert.»

«Vielleicht hätte ich im Kampf gegen Rosberg mehr Risiken eingehen müssen, aber im Grunde müssen wir uns eingestehen, dass einfach nicht mehr drin war. Ich fühle mich ein wenig leer – du glaubst immer mehr an dich als an irgendwelche Zahlen, und ich bin in den vergangenen Jahren mit meinem persönlichen Fahrplan immer gut gefahren, der da heisst: So lange es noch eine mathematische Chance gibt, so lange wird auch weiter gekämpft. Aber diese Chance ist nun weg, Lewis ist Weltmeister. Ich gratuliere ihm herzlich, aber für uns ist damit ein wenig die Luft raus.»

«Wenn ich mich dann einen Moment ein wenig flau fühle, dann rufe ich mir in Erinnerung, wo Ferrari vor einem Jahr stand, dass wir einige Rennen gewonnen haben, dass ich von Startplatz 14 aufs Podest fuhr und das mit einem tollen Rennauto. Mehr darf man eigentlich nicht verlangen. Bei Mischverhältnissen waren wir sogar das schnellste Auto auf der Bahn.»

«Ohne das letzte Safety-Car hätten wir das Rennen vielleicht gewinnen können, aber mit hätten, wenn und aber gewinnst du eben keine Grands Prix.»

«Wir haben im Laufe des Jahres gegen Mercedes stattliche Fortschritte gemacht, da kann ich nur allen im Werk und an der Rennstrecke sagen – grazie tanto. Ich weiss, wie hart sie alle dafür arbeiten, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto haben.»

«Aber dieser weitere Podestplatz gibt uns Schub für 2016, und ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr den Silberpfeilen dann tüchtig einheizen können.»

«Aber im Vordergrund steht nun der Grosse Preis von Mexiko und die Möglichkeit, die WM vor Nico Rosberg zu beenden.»

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