Sebastian Vettel (Ferrari): «Tiefpunkt hinter uns»

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel in Mexiko

Sebastian Vettel in Mexiko

​Ferrari hat in Brasilien und Abu Dhabi noch zwei Chancen, Weltmeister Mercedes eins auszuwischen. Mindestens eine dieser Chancen will Sebastian Vettel zum vierten Saisonsieg nutzen.

Im Rahmen des Mexiko-GP hat der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel festgehalten: «Die deutsche Formel-1-Wertung gegen Nico Rosberg ist mir nicht so wichtig, aber klar würde ich gerne den zweiten WM-Rang zurückerobern.»

Nach dem Austin-GP hatte sich Ferrari-Star Vettel in der WM-Zwischenwertung vor den Silberpfeil-Fahrer Rosberg geschoben, doch mit dem Ausfall Vettels in Mexiko und dem gleichzeitigen Sieg von Nico steht es derzeit 272:251 für Rosberg.

Einen 21-Punkte-Rückstand wettzumachen, das wird gegen einen Mercedes-Fahrer ein hartes Stück Arbeit, aber das ist genau jene Art Herausforderung, die Vettel zu Höchstleistungen antreibt.

Der Heppenheimer weiter: «Wir haben jetzt noch zwei Rennen, und selbst wenn Mercedes weiter Favorit bleibt, so sind das potenziell zwei Siegchancen. Wir machen volle Attacke und sehen mal, wo uns das hinbringt.»

Vettel wagt zu behaupten: «Mexiko war gewiss unser schlechtestes Rennen, also schätze ich, dass der Tiefpunkt hinter uns liegt. Klar hatten wir keine Freude am Ergebnis in Mexiko-Stadt, aber niemand sollte dabei vergessen, dass wir 2015 einige sehr schöne Resultate eingefahren haben. Generell finde ich sowieso, dass wir die Erwartungen übertroffen haben. Wir haben drei Rennen gewonnen, und wir sind auf Kurs, was die Verringerung des Rückstands auf Mercedes angeht. Ich finde, das Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Wir waren auch in Mexiko schnell, leider hat sich das im Ergebnis nicht gezeigt.»

So wie Vettel sass auch Ferrari-Ersatzmann Esteban Gutiérrez ausgiebig im Simulator, um sich auf den Brasilien-GP vorzubereiten. Der Mexikaner vermutet: «Die grösste Herausforderung in Interlagos wird das launische Wetter sein. Die Strecke selber ist sehr eigenwillig, nicht nur deshalb, weil es im Gegenuhrzeigersinn herum geht. Obschon recht kurz handelt es sich um einen technisch anspruchsvollen Kurs. Du musst einen guten Kompromiss finden zwischen reichlich Abtrieb für die langsamen Ecken, aber du brauchst auch genügend Speed in den Hochgeschwindigkeitspassagen. Die Bremsen hingegen sind kein so grosses Thema wie noch in Mexiko. Der Kurs ist nicht ganz einfach, wenn es darum geht, einen Vordermann anzugreifen – aber das Rennen in Brasilien ist immer für einige Überraschungen gut.»

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