Kovalainen: Rosberg top, Hamilton nicht in Bestform

Von Mathias Brunner
​Der Finne Heikki Kovalainen, Sieger des Ungarn-GP 2008 mit McLaren-Mercedes, ist davon überzeugt, dass Nico Rosberg derzeit im Hoch ist und auch in Brasilien gewinnen wird.

Selbst wenn Heikki Kovalainen (34) keinen Formel-1-Stammplatz mehr gefunden hat, nachdem er die letzte Chance seiner zwei WM-Läufe für Lotus 2013 (als Ersatzmann von Kimi Räikkönen) nicht nutzen konnte: der WM-Siebte von 2007 und 2008 verfolgt das Geschehen im Grand-Prix-Sport weiterhin mit grösster Aufmerksamkeit.

Der 111fache GP-Teilnehmer sagt in seiner Kolumne für die Sportzeitung Sport360 vor dem ersten Training zum Brasilien-GP: «Aufgrund der Pistencharakteristik ist Mercedes für mich auch in Interlagos Favorit. Die mehr als 800 Meter über Meer führen zu einem Leistungsverlust, und da Mercedes den stärksten Motor hat, wird sich das in Brasilien besonders bemerkbar machen.»

«Was die Fahrer angeht, so glaube ich, dass Nico Rosberg derzeit der Mann ist, den es zu schlagen gilt. Er hat eine Reihe von Pole-Positions hinter sich, und er zeigte in Mexiko eine überzeugende Leistung. Ich sehe keinen Grund, wieso er nicht weiter im Hoch bleiben sollte. Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, um mit guten Ergebnissen in den letzten zwei Rennen in bester Stimmung in den Winter zu gehen. Das gibt den Grundton für die nächste Saison an. Es kommt mir vor, als habe er die kommende Saison mental bereits begonnen.»

«Ob Lewis es mit ihm aufnehmen kann, wird sich zeigen. Möglicherweise fährt er nicht auf der Höhe seines Könnens. Er hat eine lange, harte Saison hinter sich und nun den dritten Titel in der Tasche. Allerdings – er hat oft dann seine besten Leistungen gezeigt, wenn es drauf ankam.»

«Hinter Mercedes vermute ich die üblichen Verdächtigen – Ferrari, Red Bull Racing und Williams. Die Reihenfolge verschiebt sich ständig, und es ist noch nicht so klar, wie das in Interlagos aussehen wird. Ich glaube aber, dass aufgrund der kurzen Interlagos-Runde die Abstände zwischen Teams noch geringer sind als sonst. Da geht es in der Qualifikation und auch im Grand Prix nur um einige Zehntelsekunden.»

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