Jos Verstappen: Lieber Formel 1 mit Max als Le Mans

Von Mathias Brunner
Formel 1
Jos und Max Verstappen

Jos und Max Verstappen

​Der frühere Formel-1-Fahrer Jos Verstappen (43) verzichtet zu Gunsten seines 18jährigen Sohns Max auf einen möglichen Einsatz in Le Mans. Die Karriere seines Sohns geht vor.

107 Formel-1-WM-Läufe hat Jos Verstappen von Brasilien 1994 bis Japan 2003 bestritten. Er wurde WM-Zehnter 1994 und stand zwei Mal auf dem Siegerpodest (in Ungarn und in Belgien). Damit ist Jos bis heute der erfolgreichste von 17 Niederländern, die sich in der Formel 1 versucht haben.

Sein Sohn Max ist auf gutem Weg, den Papa abzulösen: Er hat sensationell als 17-Jähriger im vergangenen März in Australien debütiert, ist in seiner ersten Saison WM-Zwölfter geworden, und jeder, der seine Tassen halbwegs in der richtigen Reihenfolge im Schrank stehen hat, der weiss – hier wächst ein künftiger GP-Sieger und potenzieller Weltmeister heran.

Jos steht seinem Sohn bei allen Rennen zur Seite. Und er stellt die eigene Karriere hinten an. Verstappen der Ältere plante, beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2016 anzutreten, dazu gab es Verhandlungen mit dem früheren Le-Mans-Sieger und Formel-1-Piloten Jan Lammers sowie mit Frits van Eerd, dem Chef der Jumbo-Supermarktkette (persönlicher Sponsor von Verstappen).

Nun aber hat Jos Verstappen gegenüber dem Radiosender BNR bestätigt, dass aus Le Mans nichts wird. «Es passt einfach nicht. Ich will mich ganz auf Max konzentrieren. Klar hätte es Spass gemacht, wieder einmal in Le Mans zu fahren, aber die Karriere von Max geht vor.»

Le Mans fällt 2016 aufs gleiche Wochenende wie der Grosse Preis von Europa in Baku (Aserbaidschan). Daher kann am Sonntag, 19. Juni 2016, auch Nico Hülkenberg nicht versuchen, für Porsche erneut in Le Mans zu gewinnen.

2008 wurde Jos Verstappen in Le Mans mit einem Porsche RS Spyder Evo Gesamtzehnter in Le Mans und Klassenerster (an der Seite von Peter van Merksteijn und Joroen Bleekemolen). 2009 wurde er für Aston Martin Racing zusammen mit Anthony Davidson und Darren Turner beim Langstreckenklassiger in der Sarthe Dreizehnter.

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