James Allison (Ferrari): 2016 öfter zuhause

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Weniger Ferngespräche in diesem Jahr: Ferrari-Technikchef James Allison freut sich

Weniger Ferngespräche in diesem Jahr: Ferrari-Technikchef James Allison freut sich

Ferrari-Technikchef James Allison hat angekündigt, in diesem Jahr nicht bei allen Grands Prix vor Ort dabei zu sein. Der Grund: Der studierte Luft- und Raumfahrttechniker wird von Jock Clear entlastet.

Nachdem Ferrari-Technikdirektor James Allison im vergangenen Jahr noch bei jedem Grands Prix in der Box der Roten zu sehen war, verzichtet der Brite in diesem Jahr darauf, jedes Rennen vor Ort zu besuchen. Grund dafür ist die Verpflichtung von Formel-1-Urgestein Jock Clear.

Der frühere Mercedes-Ingenieur hat nach einer einjährigen Zwangspause in diesem Jahr bei der Scuderia den Posten des leitenden Technikers an der Rennstrecke übernommen. Sehr zur Freude von Allison, der sich freute: «Das vergangene Jahr war sehr hart für mich. Ich versuchte, zwei Jobs auf einmal zu machen. Doch in diesem Jahr haben wir Jock Clear als leitenden Techniker am Rennplatz dabei.»

Und der studierte Luft- und Raumfahrttechniker, der am Montag seinen 48. Geburtstag feiert, erklärte: «Nun kann ich wieder in die konventionellere Rolle des Technischen Direktors schlüpfen, dessen Arbeitsbereich hauptsächlich im Formel-1-Werk und nicht an der Strecke liegt.»

Allison fügte an: «Ich werde bei einigen Rennen natürlich trotzdem dabei sein, doch mein Hauptaugenmerk wird auf der Arbeit im Werk liegen. Damit bin ich sehr viel glücklicher.»

Den neuen Ferrari, den die Mannschaft aus Maranello am Freitag präsentiert hat, bezeichnet der Ingenieur als gewagten Entwurf: «Im vergangenen Jahr mussten wir versuchen, eine ziemlich schwache Basis auszubauen. Deshalb mussten wir einige kühnere Schritte unternehmen, mutiger sein und einen aggressiveren Konstruktionsansatz wählen.»

Einen ersten Vorgeschmack auf die Konkurrenzfähigkeit des neuen Ferrari erhalten wir bei den kommenden Wintertestfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, die am Montag, 22. Februar, starten. Die ersten Runden durfte die rote Göttin aber schon heute, Sonntag, im Rahmen eines Filmtags auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya drehen.

Für viele Formel-1-Fans besonders erfreulich: Den Journalisten vor Ort zufolge ist der Motorensound – je nach dem, wie der Wind weht – kilometerweit zu hören. Der Grund: Es gibt nun nicht mehr nur ein Endrohr wie bisher, die Motoren dürfen mit bis zu zwei zusätzlichen Ausgängen versehen werden – wobei diese Rohre direkt im Bereich des Wastegate-Ventils beginnen und von dort nach hinten führen müssen. Das soll die Lautstärke merklich erhöhen.

Die wichtigsten Termine
Präsentationen/Roll-out

21. Februar: Erste Bilder Haas F1 (15.00 Uhr, Internet)
21. Februar: Roll-out und Filmtag Ferrari (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Enthüllung Mercedes (Circuit de Barcelona-Catalunya, 8.15 Uhr)
22. Februar: Enthüllung Force India (Circuit de Barcelona-Catalunya, 08.30 Uhr)
22. Februar: Enthüllung Manor (Circuit de Barcelona-Catalunya, 08.45 Uhr)
29. Februar: Präsentation Toro Rosso (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Präsentation Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)
Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)

1. Barcelona-Test: So wird gefahren

Mercedes
Montag 22. und Mittwoch 24. Lewis Hamilton
Dienstag 23. und Donnerstag 25. Nico Rosberg

Ferrari
Montag und Donnerstag Sebastian Vettel
Dienstag und Mittwoch Kimi Räikkönen

Williams
Montag und Dienstag Valtteri Bottas
Mittwoch und Donnerstag Felipe Massa

Red Bull Racing
Montag und Dienstag Daniel Ricciardo
Mittwoch und Donnerstag Daniil Kvyat

Force India
Montag und Donnerstag Alfonso Celis
Dienstag Sergio Pérez
Mittwoch Nico Hülkenberg

Toro Rosso
Montag und Mittwoch: Carlos Sainz
Dienstag und Donnerstag: Max Verstappen

Sauber (mit 2015er Auto in neuer Lackierung)
Montag und Dienstag Marcus Ericsson
Mittwoch und Donnerstag Felipe Nasr

McLaren-Honda
Montag und Mittwoch Jenson Button
Dienstag und Donnerstag Fernando Alonso

Manor Racing
Montag und Dienstag Pascal Wehrlein
Mittwoch und Donnerstag Rio Haryanto

Renault
Montag und Dienstag Jolyon Plamer
Mittwoch und Donnerstag Kevin Magnussen

Haas F1
Montag und Mittwoch Romain Grosjean
Dienstag und Donnerstag Esteban Gutiérrez

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

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