Williams: Massa und Bottas unsichtbar, wie im Winter

Von Mathias Brunner
Formel 1
Wie stark Williams wirklich ist, haben wir noch nicht gesehen

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​Bei den Wintertests fiel auf: Williams pfiff auf Vorstandszeiten, sondern konzentrierte sich ganz auf die Standfestigkeit, aufs Ausloten neuer Teile, auf Dauerläufe. So ist es auch vor dem Spanien-GP.

Williams-Technikchef Pat Symonds bleibt eisern bei seiner Linie. Das Formel-1-Urgestein arbeitet mit Felipe Massa und Valtteri Bottas ganz aufs Rennen hin, und das macht sich auf der Stoppuhr bemerkbar. Oder vielmehr eben nicht. Denn die beiden Williams-Asse waren im zweiten freien Training von Spanien so gut wie unsichtbar: Bottas auf Rang 11, Massa sogar nur auf Platz 16.

Rob Smedley, der leitende Ingenieur des drittältesten Formel-1-Teams (nach Ferrari und McLaren) gibt Entwarnung: «Wir haben uns vorrangig auf die Arbeit an der Abstimmung konzentriert. Wir loten verschiedene Bereiche aus, was sich auf dieser Art von Strecke am besten bewährt. In Spanien ist es nicht so wichtig, rohe Motorleistung und ein besonders windschlüpfiges Auto zu haben. Das sind zwei unserer Stärken. Also arbeiten wir daran, in anderen Bereichen zuzulegen.»

«Wir waren im ersten Training besser unterwegs als im zweiten, und wir führen das gegenwärtig auf die veränderten Pistenbedingungen zurück. Wir schauen uns aber auch an, was wir genau am Wagen verändert haben und welchen Einfluss dies auf die Leistung gehabt hat.»

«In Sachen Dauerläufe sind wir unbesorgt. Das sind wir konkurrenzfähig. Ein wenig anders schaut es aus, wenn wir mit fast leerem Tank fahren. Da sind wir vor allem im dritten Pistensektor zu langsam, die Balance stimmt nicht.»

Valtteri Bottas bezeichnet den Freitag als «ganz in Ordnung. Wir wussten, dass diese Strecke für uns vielleicht nicht die ideale ist. Aber ich bin sicher, wir können im Qualifying zulegen.»

Felipe Massa meint: «Also ein fabelhafter Tag war es nicht. Immerhin habe ich ein gutes Verständnis für die Reifen gewonnen. Mit neuen Reifen habe ich auf der besten Runde ein paar Schnitzer drin gehabt. Also hätte ich leicht eine bessere Zeit hinlegen können. Aber es ist auch klar: Wir sind gemessen an der Arbeit beispielsweise nach dem Freitag von Sotschi im Rückstand.»

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