Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Toto Wolff: «Klären Schuldfrage bei Mercedes nicht»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erklärt, warum er die Bestrafung von Nico Rosberg und Lewis Hamilton nicht den Regelhütern überlässt und betont: «Ich habe genug von den Diskussionen um die Schuldfrage.»

Formel 1

Empfehlungen

Im Artikel erwähnt



Werbung

TV-Programm

Werbung

Wegen des Crashs der beiden Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg in der letzten Runde des Österreich-GP bestimmte Mercedes die Formel-1-Schlagzeilen der letzten Tage. Die Aufmerksamkeit, die der Sternmarke weltweit zukam, ist für Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff aber kein Grund zur Freude.

Werbung

Werbung

Im Live-Interview auf Sky Sports F1 erklärte der Wiener: "Wir wissen, dass die Formel 1 Spannung und gute Schlagzeilen braucht. Und wir haben acht von neun Rennen gewonnen, ohne dass jemand über die Dominanz von Mercedes spricht. Stattdessen wird über die Rivalität unserer beiden Piloten und die Aufholjagd von Ferrari geredet. Wir wissen, dass das gut ist. Aber es ist ein schmaler Grat zwischen dem Schaffen von guten Geschichten für die Formel 1 und dem Schaden des Teamgeists innerhalb der eigenen Organisation. Da müssen wir vorsichtig sein."

Wolff betonte: "Das Ganze hat sich auch weiterentwickelt. Mittlerweile steht hinter jedem Team eine riesige Organisation, in der viel Aufwand betrieben und viel Sponsoren-Geld investiert wird. Jeder von uns muss also in vielerlei Hinsicht eine Verantwortung wahrnehmen. Bei uns ist das eine andere als bei den Fahrern, die hart kämpfen und eine gute Formel-1-Show darbieten wollen. Aber sie müssen auch die Autos ins Ziel bringen."

"Wir hatten nach dem Österreich-GP einiges zu bereden, was wir auch in verschiedenen Sitzungen gemacht haben", schilderte der 44-Jährige. "Die erste Diskussion führte ich schon Sonntagnacht, gemeinsam mit den beiden Piloten sowie Niki (Lauda, Anm.) und Paddy (Lowe, Anm.). Danach konnten sich alle ein bisschen beruhigen, bevor wir am Dienstag die Diskussion wieder aufgenommen haben. Das alles lief sehr positiv ab."

Werbung

Werbung

Schuldfrage nicht beantwortet

TV-Programm

Auf die Frage, wer wieviel Schuld am Crash trage, winkte Wolff ab: "Wir haben am Sonntag festgestellt, dass es keinen Sinn macht, die Schuldfrage zu klären, denn das ist nie eine eindeutige Sache. Es ist nie 100-prozentig die Schuld des einen Fahrers, das Verhältnis kann auch bei 49 zu 51 Prozent liegen. Und ich hatte genug von diesen Diskussionen am Montag und Dienstag nach den Rennen, in dem eine Gruppe von intelligenten Ingenieuren herauszufinden versucht, wer wieviel Schuld an einem Zwischenfall trägt. Wir haben damit aufgehört, denn letztlich ist es doch einfach eine grosse Verantwortung, die auf den Schultern beider Piloten lastet."

Und Wolff erklärte mit Blick auf die drohenden Abschreckungsmassnahmen, die gemeinsam mit den Piloten beschlossen wurden, um diese vor einem weiteren teaminternen Crash zu bewahren: "Wir wollen da nicht zu sehr ins Detail gehen, denn das ist wie bei einem Vertrag, bei dem man die finanziellen Details auch nicht preisgeben will. Ich sehe mich auch nicht als den Meister, der irgendjemandem auf die Finger klopfen muss. Die Fahrer sind die Stars, sie sind die Gladiatoren und wir wollen sie aufbauen und nicht fertigmachen. deshalb wollen wir das auch nicht öffentlich diskutieren."

Der Österreicher erzählte auch: "Nach dem Crash in Barcelona waren wir sehr entspannt, obwohl beide Autos ausfielen, was für ein Team nie schön ist. Aber wir hatten da schon lange keine Kollision zwischen den beiden Mercedes-Piloten gesehen. Wir alle verstehen auch, dass es angesichts der aktuellen Rivalität unvermeidlich ist, dass altbekannte Unstimmigkeiten auftauchen und es auch Kontakt zwischen den beiden geben wird. Wir wollen aber die Menge dieser Zwischenfälle herunterschrauben. Und natürlich kann man das den FIA-Regelhütern überlassen, denn sie sind als Polizei ja dafür verantwortlich, schlechtes Verhalten auf der Strecke zu bestrafen. Aber die Verantwortung liegt dennoch bei den Fahrern, sie müssen begreifen, dass sie hart, aber auch sauber kämpfen müssen."

Werbung

Werbung

Auf den Einwand des ehemaligen GP-Piloten und heutigen TV-Experten Johnny Herbert, Mercedes könne es sich gar nicht leisten, einen Fahrer wie Lewis Hamilton als Ultima Ratio nicht fahren zu lassen, erwiderte Wolff: "Wenn wir das tun würden, hätte unser System, beide Piloten frei fahren zu lassen, versagt. Das wäre aber ein Versagen von uns allen, allen voran der Piloten, die in erster Linie alles in der Hand haben. Es wäre aber auch ein Versagen des Systems, denn das würde bedeuten, dass es nicht funktioniert, wenn man zwei Piloten in zwei gleich starke Autos setzt."

"Wir werden auf jeden Fall so weit gehen, wie wir gehen müssen, um sicherzustellen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert. Wir haben eine Riesenorganisation und eine der besten Marken der Welt in unseren Händen, dem müssen wir Rechnung tragen. Und nochmals: Ich hoffe, dass wir nie an den Punkt kommen werden, aber am Ende muss man Entscheidungen fällen, um eine Wiederholung dieser Szene zu verhindern", fügte Wolff an.

Zum Schluss erklärte er aber auch: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese Massnahme nicht brauchen werden. Würden wir in der gleichen Situation wie im Österreich-GP eine Stallorder aussprechen? Die Antwort ist ja, denn in dieser Situation waren die Bremsen bei beiden Autos am Ende. Wir haben bei Sergio Pérez in der letzten Runde gesehen, wie schnell das zum Aus führen kann."

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

156

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

90

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

5

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

60

6

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

29

9

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

26

10

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

26

Highlight-Videos

ServusTV Mediathek

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Demnächst

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  • Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  • British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  1. Vergangen

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  2. Vergangen

    Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  3. Demnächst

    Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  4. Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  5. British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien