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Sauber: Starke Team-Leistung wurde nicht belohnt

Nach dem Crash von Marcus Ericsson leistete die Sauber-Mannschaft ganze Arbeit und baute ein neues Auto für den Schweden auf. Doch das Vergnügen dauerte nicht lange: Nach elf Runden fiel er aus.

Formel 1

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Es war schon frustrierend: Da hatten sich die Sauber-Mitarbeiter derart ins Zeug gelegt und ein neues Auto für den im dritten freien Training abgeflogenen Schützling Marcus Ericsson aufgebaut, und auch die Ärzte hatten grünes Licht für den Start des Schweden gegeben – und dann kam er nur elf Runden weit. Der Grund: Probleme mit der Elektrik sorgten für die frühe Rennaufgabe.

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?Ericsson erklärte trotz des enttäuschenden Endes brav: "Als Erstes möchte ich ein grosses Dankeschön an meine Boxencrew sagen, die das Auto nach dem gestrigen Unfall zeitgerecht wieder rennfertig machen konnte. Was die Crew da geleistet hat, war schon erstaunlich. Dadurch konnte ich heute sofort wieder ins Auto einsteigen, was nach einem solchen Unfall wichtig ist."

Und der 25-Jährige erzählte: "Dabei kam ich gut zurecht. Doch leider hat mein Rennen nicht lange gedauert. Wegen eines Elektrik-Defekts schied ich bereits früh aus. Nun freue ich mich auf das nächste Rennen auf dem Hungaroring bei Budapest."

?Teamkollege Felipe Nasr, der vom letzten Startplatz auf Rang 15 fuhr, fasste zusammen: "Es war kein schlechtes Rennen für mich, wenn man bedenkt, dass ich vom Ende des Feldes gestartet bin. Insgesamt gesehen haben wir das, was für uns möglich war, aus dem Auto und unserer Strategie herausgeholt. Mit den unterschiedlichen Streckenverhältnissen kam ich gut zurecht und konnte so auch zur richtigen Zeit meine Boxenstopps durchführen."

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Der Brasilianer erklärte auch gewohnt offen: "Anfangs erzielte ich auf den Medium-Reifen ganz ordentliche Rundenzeiten. Als der Streckenbelag komplett trocken war, bestimmte die Performance des Autos meine Rundenzeiten. Noch sind wir damit nicht dort, wo wir sein möchten. Deshalb müssen wir hart weiterarbeiten, um möglichst bald in die Punkte zu fahren."

Monisha Kaltenborn betonte: "Wir sind vor allem froh, dass Marcus nach diesem schweren Unfall von gestern unverletzt geblieben ist. Dass dieser heftige Aufprall ohne weitere Folgen blieb, ist auch seiner sehr guten körperlichen Verfassung zu verdanken. Schade ist, dass für ihn das Rennen schon nach wenigen Runden wegen Elektrik-Schwierigkeiten zu Ende war."

Und die Teamchefin lobte: "Felipe hat vor allem in einer sehr fordernden Phase des Rennens eine gute Leistung gezeigt. Das Gleiche gilt für unsere Crew – ein grosses Lob an alle. Marcus‘ Auto konnte in kürzester Zeit wieder rennfertig gemacht werden. All das stärkt die Motivation des gesamten Teams."

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