Red Bull Racing: Wiedergutmachung am zweiten Testtag

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pierre Gasly: «Am Schluss habe ich dann auf den weichen Reifen eine ziemlich gute Runde hinbekommen»

Pierre Gasly: «Am Schluss habe ich dann auf den weichen Reifen eine ziemlich gute Runde hinbekommen»

Nachdem das Red Bull Racing-Team am ersten Silverstone-Testtag noch eine lange Zwangspause hatte einlegen müssen, drehte Pierre Gasly zum Testabschluss mehr als 100 Runden.

Den letzten Formel-1-Testtag der Saison nutzte Pierre Gasly, um auf dem Silverstone Circuit viele Erfahrungskilometer im RB12 zu sammeln. Damit sorgte der Red Bull-Junior für Wiedergutmachung, denn am ersten Tag hatte ein Problem mit der Elektronik für ein verkürztes Testprogramm gesorgt. Auch am zweiten Tag musste sich das Team aus Milton Keynes in Geduld üben, denn ein Regenschauer sorgte kurz nach der Mittagspause für eine rund einstündige Zwangspause.

Trotzdem drehte Gasly 103 Runden und legte dabei mehr als 600 km zurück. Ausserdem war der Franzose, der aktuell in der GP2-Serie unterwegs ist, auch sehr schnell: Mit 1:31,429 min belegte er am Ende des Tages den dritten Platz hinter dem Tagesschnellsten Kimi Räikkönen und Mercedes-Nachwuchspilot Esteban Ocon.

Hinterher freute sich der 20-Jährige: «Ich bin wirklich happy mit dem heutigen Tag! Ich konnte mehr als 100 Runden drehen und das war wirklich gut. Die meisten Kilometer habe ich auf den mittelharten Reifen gesammelt, auf ihnen absolvierte ich einige Longruns und konnte mich dabei gut aufs Auto einstellen.»

Am Morgen zweiten Testtag standen vor allem Aerodynamik-Tests auf dem Programm und Gasly durfte am Nachmittag verschiedene neue Teile testen. Er bestätigte: «Das Wichtigste ist, dass wir viele verschiedene Sachen testen konnten. Ich habe versucht, ein gutes Feedback zu geben und das Beste aus diesen Runden zu machen. Denn man kommt ja nicht alle Tage dazu, einen Formel-1-Renner von Red Bull zu fahren. Am Schluss habe ich dann auf den weichen Reifen eine ziemlich gute Runde hinbekommen. Insgesamt war es also ein gelungener Tag.»

Chef-Renningenieur Guillaume Rocquelin fügte an: «Wir hatten einen wirklich produktiven zweiten Testtag. Durch den Rege verloren wir nach dem Mittagessen etwa eine Stunde, denn die Strecke war nie wirklich gut, um auf der Intermediates-Mischung auszurücken. Sie war ziemlich schmierig. Aber abgesehen davon lief alles nach Plan Wir waren die meiste Zeit auf den Medium-Reifen unterwegs, weil es keinen Sinn macht, die Reifenmischungen zu ändern, wenn man ein Testprogramm mit neuen Teilen und Vergleichsfahrten absolviert.»

Am Schluss durfte Pierre nochmals zeigen, was in ihm steckte. Rocquelin lobte: «In den letzten Runden durfte Pierre noch einmal richtig Gas geben denn man sieht die jungen Fahrer immer gerne im Vergleich zu den alten Hasen. Und er hat sich sehr gut geschlagen. Gestern waren wir etwas im Hintertreffen, denn wir haben den Morgen verloren. Doch heute haben wir Wiedergutmachung leisten können.»

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