Hockenheim: Fast doppelt so viele Sicherheitskräfte

Von Rob La Salle
Formel 1
Die Sicherheit der Formel-1-Zuschauer steht in Hockenheim im Fokus der Organisatoren

Die Sicherheit der Formel-1-Zuschauer steht in Hockenheim im Fokus der Organisatoren

Die Sicherheitsbemühungen für den Deutschland-GP werden nach den jüngsten Ereignissen in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach verstärkt. Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone sagt: «Jeder ist etwas besorgt.»

Die deutschen Medien sprechen nach den Ereignissen in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach vom einer Woche der Gewalt: Am Montag, 18. Juli attackierte Riaz Khan Ahmadzai in Würzburg Reisende in einem Regionalzug mit Axt und Messer. Am Freitag, 22. Juli, sorgte David S. mit einem Amoklauf in München für Angst und Schrecken und am Sonntag, 24. Juli, versetzten der Mord in Reutlingen und der Selbstmordattentäter von Ansbach die Polizei erneut in Alarmbereitschaft.

Offenbar haben nicht alle Attacken einen terroristischen Hintergrund – so wird etwa vermutet, dass  es sich beim Mord in Reutlingen um ein Beziehungsdelikt handle – dennoch wurden die Vorsichtsmassnahmen im ganzen Land verschärft. Auch für den Deutschland-GP wurden die Sicherheitsbemühungen angepasst – vorsichtshalber, wohlgemerkt, denn es gibt keine Hinweise darauf, dass die Formel 1 ein Ziel für irgendwelche Angriffe sein soll.

Trotzdem hat die private Sicherheitsfirma CAM Security, die das Fahrerlager und die Eingänge sichert, ihre Mannschaft für den GP nahezu verdoppelt. Dies, um auch die Parkplätze und Eingangsbereiche zu überwachen. Die Organisatoren in Hockenheim stehen in ständigem Kontakt mit Vertretern der Formula One Management, um die Bemühungen in diesem Bereich zu koordinieren.

Im Gespräch mit dem Telegraph Sport bestätigte Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone: «So wie es aussieht, sind die Bedrohungen überall, jeder ist etwas besorgt. Aber die GP-Organisatoren unternehmen alles, um die Sicherheit zu gewährleisten. Jeder ist in Alarmbereitschaft, speziell in Deutschland.»

Der 85-jährige Brite erklärte aber auch: «Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Organisatoren, um über die Bemühungen in Hockenheim unterrichtet zu sein. Aber es besteht kein Grund zur Sorge, dass das Rennen in Deutschland ein Ziel für Angriffe ist. Darauf gibt es keinerlei Hinweise.»

Auch die Hockenheim-Verantwortlichen betonen, dass die örtlichen Polizeibehörden derzeit kein erhöhtes Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit dem Formel-1-Rennwochenende sehen, die Lage aber im Auge behalten, um bei Bedarf angemessen und mit den nötigen Massnahmen zu reagieren, damit die Sicherheit aller Besucher gewährleistet ist.

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