Rio Haryanto: Start beim Deutschland-GP gesichert

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
In Deutschland dabei: Rio Haryanto

In Deutschland dabei: Rio Haryanto

Formel-1-Rookie Rio Haryanto darf auch den zwölften WM-Lauf des Jahres bestreiten. Ob der Indonesier auch nach der Sommerpause noch im Manor-Cockpit sitzt, steht allerdings noch aus. Es fehlen 15 Millionen Euro.

Als erster GP-Pilot aus Indonesien geniesst Rio Haryanto in seinem Heimatland viel Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich auch in den sozialen Medien wieder: So hat der 23-Jährige allein auf Twitter mehr als 700.000 Fans. Anders sieht das bei den indonesischen Unternehmen aus. Denn diese sind grösstenteils nicht bereit, die noch junge GP-Karriere des Asiaten, die schon nach einer halben Saison zu scheitern droht, zu unterstützen.

Dies verriet Gatot Dewa Broto in einem Interview mit den Kollegen des Jakarta Globe. Der stellvertretende Sportminister Indonesiens verriet, dass er 16 staatliche Unternehmen angeschrieben, aber nur von einer Firma überhaupt eine Antwort bekommen habe. «Wir haben auch versucht, die Banken zu erreichen, doch von dieser Seite kam gar keine Antwort», erklärte der Politiker.

Dennoch darf Haryanto in Deutschland starten – dies bestätigte das Manor-Team kurz vor dem zwölften Saisonlauf auf dem Hockenheimring. «Ich habe von meinem Team und auch den Fans viel Unterstützung erfahren, und ich bin wirklich glücklich, dass ich hier fahren kann», freut sich Haryanto.

Ob der Rennfahrer aus Surakarta auch nach der Sommerpause neben Pascal Wehrlein für Manor starten darf, steht allerdings noch in den Sternen. Ihm fehlen rund 15 Millionen Euro, um seine Debütsaison im GP-Zirkus zu sichern. Sein Hauptsponsor, der staatliche Mineralöl-Riese Pertamina, hat Haryanto bereits mit rund fünf Millionen Euro unterstützt.

Dass die Verantwortlichen noch einmal das dreifache der bisher investierten Summe aufbringen wollen oder können, darf bezweifelt werden. Nicht zuletzt deshalb kursieren schon Gerüchte, wonach Mercedes-Junior Esteban Ocon oder auch McLaren-Honda-Rohdiamant Stoffel Vandoorne das Manor-Cockpit erben könnten.

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