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FP2 Hockenheim: Zweite Bestzeit von Nico Rosberg

Mercedes-Pilot Nico Rosberg gab auch im zweiten freien Training zum Deutschland-GP das Tempo vor. Weltmeister Lewis Hamilton musste sich mit dem zweiten Platz auf der Tageszeitenliste begnügen.

Formel 1

Im Artikel erwähnt






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Wie schon am Morgen konnten die Formel-1-Stars auch am Nachmittag auf trockener Piste ausrücken. Der Erste, der sich auf dem Hockenheimring zeigte, war Manor-Neuling Rio Haryanto. Der Indonesier, der die Finanzierung für die zweite Hälfte seiner Debüt-Saison noch nicht sichern konnte, wurde von Sauber-Pilot Felipe Nasr begleitet, der die erste Rundenzeit des Formel-1-Neulings mit 1:21,155 min um mehr als vier Sekunden unterbot.

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Lange durfte sich der Brasilianer nicht über die erste Position freuen, denn kurz darauf rückten weitere Piloten aus und zu Beginn setzte sich Sebastian Vettel mit 1:18,433 min gegen seinen Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen durch. Beide Ferrari-Stars waren in der ersten Kurve neben der Strecke unterwegs.

Räikkönen wurde umgehend über Funk gewarnt, dass er die Streckenbegrenzung einzuhalten habe. Tatsächlich hat die Rennleitung in einer Direktive festgehalten, dass jeder Fahrer, der an dieser Stelle mehr als drei Mal neben der Bahn unterwegs ist, vor die Regelhüter zitiert wird.

Und auch Vettel belegte die erste Position auf dem Zeitenmonitor nicht lange: Erst setzte sich Force India-Pilot Nico Hülkenberg durch, dann Max Verstappen und schliesslich Daniel Ricciardo, der seinerseits von Nico Rosberg verdrängt wurde. Als Hülkenberg kurz darauf mit den superweichen Reifen auf Zeitenjagd ging, setzte er sich mit 1,6 sec Vorsprung an die Spitze. Auch Räikkönen liess sich die superweichen Reifen geben und war auf seiner ersten schnellen Runde zwei Zehntel schneller als der Deutsche.

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Der Iceman wurde von Ricciardo verdrängt, doch auch Rosberg gab wieder Gas und übernahm mit 1:15,614 min die Spitzenposition. Sein Teamkollege Lewis Hamilton, der als Letzter im Feld ausgerückt war, kam an diese Zeit nicht heran – mitunter, weil er sich in der Haarnadel-Kurve einen Verbremser leistete.

Romain Grosjean und Jenson Button mit Problemen

Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Fahrer ein Problem bekundete. Haas-F1-Pilot Romain Grosjean, der schon am Morgen mit diversen Macken seines Renners zu kämpfen gehabt hatte, erbat sich über Boxenfunk Hilfe bei der Bremsbalance. Der Genfer drehte nach der Mittagspause denn auch nur 13 Runden. Auch Jenson Button blieb nicht sorgenfrei: Nach der ersten halben Stunde meldete der McLaren-Honda-Altmeister: "Jungs, es wird langsam heiss im Cockpit."

Trotzdem konnte der Weltmeister von 2009 anständige Rundenzeiten fahren, sodass er zur Halbzeit zu den schnellsten Zehn gehörte. Vor ihm belegten Rosberg, Hamilton, Vettel, Verstappen, Ricciardo, Räikkönen, Hülkenberg, Button und Pérez die Plätze 1 bis 9, dahinter reihten sich Carlos Sainz, Daniil Kvyat, Valtteri Bottas, Grosjean, Felipe Massa, Esteban Gutiérrez, Kevin Magnussen, Marcus Ericsson, Pascal Wehrlein, Jolyon Palmer, Haryanto und Felipe Nasr ein.

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In der Folge konzentrierten sich die Piloten auf die Dauerläufe und drehten fleissig ihre Runden und gerieten dabei auch immer wieder neben die Piste. Die Zuschauer am Hockenheimring bekamen auch einige Verbremser zu sehen.

Vor allem in der ersten Kurve waren einige Piloten wieder neben der Bahn unterwegs. Dazu gehörten Vettel, Hülkenberg, Räikkönen, Pérez, Verstappen, Bottas, Nasr, Magnussen und Haryanto. Für Unterhaltung in den letzten Runden sorgte Vettel, der im Verkehr feststeckte und am Funk lauthals darüber beschwerte. Für Verwunderung sorgte hingegen Button, der das Medical Centre aufsuchte, aber gemäss Team weder Verbrennungen noch einen elektrischen Schock erlitten hatte. Vielmehr hat der Weltmeister von 2009 Probleme mit einem Auge, vermutlich hat es trotz Visier ein Fremdkörper in den Helm geschafft. Das kommt ab und an vor.

Die Bestzeit von Rosberg knackte keiner mehr. Der Deutsche sicherte sich mit 1:15,614 min die Tagesbestzeit vor Hamilton, Vettel, Verstappen, Ricciardo, Räikkönen, Hülkenberg, Button, Pérez und Alonso. Hinter den Top-Ten-Piloten reihten sich Sainz, Kvyat, Bottas, Grosjean, Massa, Gutiérrez, Magnussen, Ericsson, Wehrlein, Palmer, Haryanto und Nasr ein.

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